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Anklage gegen Volkan Oezdemir fallengelassen

Volkan Oezdemir (Foto: Endeavor)

Der Schweizer Volkan Oezdemir darf wieder aus den USA ausreisen. Das Halbschwergewicht war im November in eine Kneipenschlägerei geraten und wurde wegen Körperverletzung angeklagt. Nachdem der Kläger nicht mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeitete, ließ das Gericht die Anklage fallen. Eine Woche, nachdem er aus dem Hauptkampf in Hamburg abgezogen wurde.

Deutsche UFC-Fans sind nicht zu beneiden. Eine Woche, nachdem die UFC den Schweizer Volkan Oezdemir aus dem Hauptkampf der UFC Fight Night in Hamburg am 22. Juli abzog, ließ das Gericht in Browart County im US-Bundesstaat Florida die Anklage gegen ihn fallen und gab Oezdemir seinen Reisepass zurück, den er im Rahmen der Kaution abgeben musste.

Oezdemir wird vorgeworfen, im November einen Mann K.o. geschlagen zu haben. Das Opfer behauptet in der Anklage, 14 Minuten lang nicht bei Bewusstsein gewesen zu sein. Im Krankenhaus sollen eine Gehirnerschütterung und Platzwunden festgestellt worden sein. Da das Opfer nicht mit den Behörden kooperierte, konnte die Anklage gegen den Schweizer nun fallengelassen werden. Die Verhandlung hätte bereits im Mai stattfinden sollen, wurde jedoch erst auf den 18. Juni und dann auf den gestrigen 9. Juli verschoben. Zu spät für die UFC.

Zwar ging die UFC immer davon aus, dass Oezdemir ohne Strafe davonkommen würde, der Geschwindigkeit der amerikanischen Behörden wurde hingegen nicht über den Weg getraut. Deswegen entschied sich die UFC letzte Woche dazu, Oezdemir aus dem Hauptkampf gegen Mauricio Rua in Hamburg abzuziehen und ihn stattdessen bei UFC 227 am 4. August in Los Angeles einzusetzen. Die juristische Angelegenheit hatte bereits den ersten Termin der beiden bei der UFC Fight Night 129 in Chile verhindert.

An Stelle von Oezdemir wird Anthony Smith am 22. Juli auf Mauricio Rua treffen. Oezdemir misst sich am 4. August mit Alexander Gustafsson.