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Anklage gegen Conor McGregor nach Handy-Zerstörung fallengelassen

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor hat ein juristisches Problem weniger. Der Ire hatte im März vor einem Hotel einem Mann das Handy entwendet und zerstört, als dieser Fotos vom UFC-Star gemacht hatte. Nun wurde die Anklage gegen McGregor fallengelassen.

Am 11. März befand sich Conor McGregor in einem Hotel in Miami, als der Vorfall passierte. Beim Verlassen des Hotels wurde McGregor von einem Passanten fotografiert. Das missfiel dem Iren scheinbar so sehr, dass er dem 22-jährigen Ahmed Abdirzak das Handy aus der Hand riss, auf den Boden schleuderte und darauf herumtrampelte, um es zu zerstören und es anschließend mitnahm.

Nachdem die Polizei gerufen wurde, wurde McGregor wegen gewaltsamen Überfalls und Sachbeschädigung unter Anklage gestellt und erst nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 12.500 US-Dollar wieder aus der Haft entlassen. Nun wurde die Anklage gegen den Iren fallengelassen, nachdem Abdirzak in den folgenden Wochen seine schriftlich festgehaltene Version der Geschichte änderte und schließlich auf Seiten der Staatsanwaltschaft Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Klägers auftraten.

Bereits im April hatte er eine Zivilklage gegen McGregor zurückgezogen, in der er 15.000 US-Dollar vor Gericht erstreiten wollte. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, habe Abdirzak nicht mit der Staatsanwaltschaft kooperiert, auch konnten Zeugen nicht zu den Motiven von Abdirzak befragt werden, sodass die „Anklagepunkte gegen Conor McGregor nicht hinreichend bewiesen werden können“. 

Der 30-Jährige hatte vor wenigen Wochen erneut sein Karriereende angekündigt, seitdem aber immer wieder in den sozialen Netzwerken durchklingen lassen, dass er weiterkämpfen werde.