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Anderson Silva zieht Karriereende in Betracht

Anderson Silva (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Anderson Silva konnte heute Morgen mit einem Punktsieg über Nick Diaz sein erfolgreiches Comeback geben. Nach dem emotionalen Gewinn steht nun die Frage im Raum, wie es mit der 39 Jahre alten MMA-Legende weitergeht. Auf der Pressekonferenz nach UFC 183 konnte der Brasilianer nicht klar sagen, ob er noch einmal ins Octagon steigen wird.

„Nach dem Kampf bin ich in die Umkleidekabine gegangen und habe meine Familie angerufen“, so Silva. „Mein Sohn, Kalyl, sagte zu mir: ‚Dad, Glückwunsch, aber Schluss jetzt. Komm bitte nach Hause, keine weitere Kämpfe mehr‘. Das ist mein Sohn. Ich muss jetzt mit meiner Familie sprechen. […] Ich liebe das Kämpfen, doch ich muss mit meiner Familie reden, denn das ist mir aktuell in meinem Leben wichtiger.“

Immer wieder kam Silva auf der Pressekonferenz auf seinen Sohn zu sprechen, der ihm unter Tränen das Karriereende nahelegte. Bereits nach den Niederlagen gegen Chris Weidman äußerte Silvas Familie den Wunsch nach einem Rücktritt.

Auf die Frage, ob er – ohne von seinem Umfeld beeinflusst zu werden – weiterkämpfen möchte, antwortete Silva wie folgt:  „Ja, ich liebe meinen Job, das bin einfach ich. Aber ich muss mit meiner Familie reden.“

Ob es für Silva noch einmal ins Octagon geht, wird sich somit wohl nach Gesprächen mit seiner Familie klären. Für ihn stehen nun erst einmal die Dreharbeiten der vierten Staffel von „The Ultimate Fighter: Brazil“ an. Sein Kontrahent in der Staffel wird Mauricio „Shogun“ Rua sein. Ein Kampf zwischen beiden ist jedoch nicht geplant.