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Anderson Silva wird operiert, kämpft nicht bei UFC 198

Bitter: Anderson Silva wird nicht bei UFC 198 antreten können. (Foto: Dorian Szücs)

Einer der am heißesten erwarteten Kämpfe von UFC 198 am Samstag ist geplatzt. Anderson Silva muss sich in einer dringenden Operation seine Gallenblase entfernen lassen und wird nicht, wie geplant, auf Uriah Hall treffen.

Bitter für Anderson Silva: Seinen für UFC 198 diesen Samstag geplanten Kampf gegen Uriah Hall, im Fußballstadion der brasilianischen Großstadt Curitiba, musste der einstige Mittelgewichtschampion am Dienstag überraschend absagen. Grund: Probleme mit der Gallenblase, die nun in einer OP entfernt werden muss.

"Er hat mich am Dienstag angerufen und gesagt, dass er im Krankenhaus ist, es ihm aber bald besser gehen wird", erklärte Silvas Boxtrainer Luiz Carlos Dorea den Kollegen von MMA Fighting. "Später meldete er sich erneut und erklärte, dass die Schmerzen stärker geworden seien, er sein Essen nicht mehr bei sich behalten kann und sich ständig übergibt. Er ging deshalb zurück ins Krankenhaus."

Dorea zufolge kam der Schmerz völlig unerwartet. Schon in der Vergangenheit hätte Silva immer wieder leichte Schmerzen im Bauchbereich verspürt, aber wie gewohnt weiter trainieren können. 

Welche Erkrankung die Schmerzen auslöst, ist aktuell ebenfalls unklar. Wahrscheinlich ist eine Entzündung der Gallenblase. Ähnlich dem Entfernen des Blinddarms, ist das Entfernen der Gallenblase eine routinemäßiger Eingriff, der bei einer Entzündung oder wiederholten Koliken sinnvoll sein kann. Schon in vier bis sechs Wochen könnte Silva voraussichtlich wieder ins Training einsteigen.

Ob Uriah Hall für Samstag einen neuen Gegner erhält, ist bislang nicht bekannt.