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Anderson Silva will noch fünf Jahre kämpfen

So viele Jahre will Anderson Silva noch ins Octagon steigen. (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

UFC 183 machte nicht nur aufgrund des Hauptkampfs Schlagzeilen, sondern vor allem durch die beiden positiven Dopingbefunde bei Anderson Silva und Nick Diaz (GnP berichtete). Sowohl Silva als auch Diaz baten darum, die Anhörung vor der Nevada State Athletic Commission nach hinten zu schieben, um sich darauf vorzubereiten. Silva ist immer noch unsicher, wie es zum positiven Befund kommen konnte, aber bei einer Sache gibt es Sicherheit: 2016 wird er wieder ins Octagon steigen.

Diese Vorhersage machte der ehemalige UFC-Champion im Anschluss an ein Seminar in Rio de Janeiro, bei dem er sich den Fragen der Fans stellte:

"Ich bin nächstes Jahr zurück. Wir wissen zwar momentan noch nicht, was genau schief gelaufen ist, aber die ganzen Medikamente, die ich zur Behandlung meines gebrochenen Beins genutzt habe und auch die Supplements werden momentan in einem Labor geprüft, damit wir herausfinden können, was passiert. Ich weiß es nämlich nicht."

Silva gab dabei auch zu Protokoll, dass er sowieso erst im kommenden Jahr wieder in den Käfig gestiegen wäre. Sollte der Brasilianer also an einer Suspendierung der Kommission herumkommen, ändert das nichts an seinen Plänen. Wenn es nach dem Willen der "Spinne" geht, werden ihn die Fans noch einige Zeit im Octagon zu sehen bekommen. Der 39-Jährige hat vor dem Kampf gegen Diaz einen neuen Vertrag über fünf Kämpfe unterschrieben und will diesen in den nächsten fünf Jahren auch erfüllen.

"Das Angebot kam von Dana und Lorenzo. Ich habe es mit meinem Team durchgesprochen und wir denken, dass es möglich ist. Außer meinem Beinbruch hatte ich noch keine ernsten Verletzungen. Wir werden mein Training darauf ausrichten, fünf weitere Jahre zu kämpfen, der Zeitplan steht schon. Wenn ich dabei zwei oder drei Mal in einem Jahr kämpfen kann, umso besser."

Fünf Jahre sind eine lange Zeit, vielleicht sogar genug, um nach zwei Niederlagen gegen Champion Chris Weidman noch einmal ins Titelrennen einzugreifen. Gedanken, die Silva vorerst auf die lange Bank schiebt:

"Ich muss mir den Titelkampf zuerst einmal verdienen. Die Kämpfer an der Spitze haben sich ihren Platz da oben und die Gelegenheit, den Champion herauszufordern, erkämpft. Ich muss meinen Platz in der Gewichtsklasse erst wieder erobern. Ganz von vorn und Schritt für Schritt. Ich weiß nicht, ob ich genug Zeit dafür haben werde, aber wenn sich die Möglichkeit anbietet, ist ein weiterer Titelkampf drin."

Bis dahin muss sich Anderson Silva erst mit den Behörden der Nevada State Athletic Commission herumschlagen. Seine Anhörung wird im kommenden Monat stattfinden. Eine Sperre aufgrund der Einnahme verbotener Substanzen ist wahrscheinlich.

Einen Einblick in die Einheit mit Anderson Silva haben die Kollegen von MMAFighting.com zusammengestellt: