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Anderson Silva will Kampf gegen Conor McGregor

Denkt noch nicht ans Aufhören: Anderson Silva (Foto: Dorian Szücs)

Die Erkenntnis, dass der Zug in Richtung Titelkampf für ihn abgefahren ist, dürfte bei Anderson Silva wohl spätestens nach seiner jüngsten Niederlage gegen Michael Bisping gereift sein. Wie es scheint, ist das für die brasilianische MMA-Koryphäe allerdings längst kein Grund, die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Wie der einst Beste seiner Klasse in einem Interview wissen ließ, stünde er einem Rückkampf mit Nick Diaz oder Michael Bisping aufgeschlossen gegenüber. Ganz oben auf der Gegner-Wunschliste steht scheinbar jedoch ein ganz anderer Name: Irlands Aushängeschild, Conor McGregor.

„Ein Kampf mit ihm (Conor McGregor) wäre tatsächlich eine Herausforderung, die ich angehen möchte. Ich habe bisher nie darum gebeten, gegen irgendwen zu kämpfen, aber meine Fähigkeiten würde ich in einem Duell mit Conor McGregor gern unter Beweis stellen“, so der 40-Jährige. „Ich denke, er ist ein toller Kämpfer – vor allem im Stand. Sein letzter Kampf lief für ihn zwar nicht sonderlich gut, weil er Diaz’ Spiel mitgespielt hat, aber man muss ihm Respekt zollen. Seiner tollen Karriere tut die Niederlage jedenfalls keinen Abbruch.“

So interessant eine Ansetzung zwischen Altmeister Silva und dem spitzzüngigen Iren auch wäre, so unwahrscheinlich ist ihr Zustandekommen mit Blick auf die nicht unerheblichen Gewichtsunterschiede allerdings auch.

Bevor er die Planung seines Karriereabends allerdings weiter vorantreibt, bekommt es der seit vier Kämpfen sieglose Brasilianer am 14. Mai 2016 bei UFC 198 vor heimischer Kulisse erst einmal mit dem Jamaikaner Uriah Hall zu tun.

Sollte der einstige Mittelgewichtschampion auf die Siegerstraße zurückkehren und das Duell zweier Standspezialisten für sich entscheiden, wird es wohl entweder Nick Diaz oder Michael Bisping sein, mit dem sich Silva ein zweites Mal das Octagon teilen wird.

„Neben McGregor würde ich natürlich auch gern die Rückkampfe mit Diaz oder Bisping bestreiten. Das sind die Kämpfer, gegen die ich antreten möchte – vor allem, weil mein Kampf gegen Bisping kein gutes Ende nahm.“

Ob, wann und gegen wen die MMA-Ikone nach ihrem Kampf bei UFC 198 ins Octagon steigen wird, bleibt vorerst also abzuwarten.