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Anderson Silva spricht über positiven Dopingtest, wünscht Kampf gegen Roy Jones Jr.

Anderson Silva (Foto: Dorian Szücs)

Im vergangenen Jahr wurde der frühere UFC-Champion Anderson Silva zum zweiten Mal aufgrund eines Dopingvergehens suspendiert und wartet aktuell auf das Urteil der United States Anti-Doping Agency (USADA). Als Wiederholungstäter erwartet den 42-Jährigen eine Sperre von bis zu vier Jahren, was mit hoher Wahrscheinlichkeit das Karriereende Silvas zur Folge haben könnte. Nun hat sich Silva zur Situation geäußert.

„Möglicherweise waren meine Nahrungsergänzungsmittel verunreinigt“, sagte Silva gegenüber TMZ. „Ich weiß es nicht. Ich warte jetzt ab. Wenn ich diese Steroide genommen hätte, wäre ich dumm. Ich bin zu alt. Ich bin nicht mehr am Anfang meiner Karriere, sondern am Ende.“

Silva fiel bereits im Jahr 2015 durch einen Dopingtest, begründete das Testergebnis mit der Einnahme eines Potenzmittels und wurde für ein Jahr suspendiert. Ende vergangenen Jahres konnte man ihm die Einnahme eines anabolen Steroids und eines Entwässerungsmittels nachweisen.

„Viele Leute reden darüber, aber es ist nicht einfach“, sagte Silva. „Es ist leicht für Ärzte, darüber zu reden. Manchmal benutzen die Sportler verschiedene Supplements, weil die Regeln nicht so klar sind. Die Regeln ändern sich ständig.“

Nun muss die USADA über Silvas Zukunft verhandeln. Unabhängig vom Ergebnis hat der Brasilianer bereits eine Idee, gegen wen er früher oder später sein Comeback feiern will.

„Ich warte jetzt auf die USADA und meine Anwälte“, sagte Silva. „Und hoffentlich geht alles gut, sodass ich gegen Roy Jones Jr. kämpfen kann. Das ist mein Traum, hoffentlich kommt der Kampf.“

Seit Jahren bekundet Silva Interesse an einem Boxkampf gegen Roy Jones Jr., aus verschiedenen Gründen kam es aber nie zum Superfight der beiden. Roy Jones, der Anfang Februar seine Karriere beendet hat, zeigte sich nach seinem letzten Kampf nicht abgeneigt, für ein Duell gegen Silva zurückzukehren. Bis es dazu kommt, werden wohl aber noch einige Jahren vergehen.