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Anderson Silva lehnt Rückkampf gegen Vitor Belfort ab, will gegen Nick Diaz kämpfen

Anderson Silva (Foto: Dorian Szücs)

Die Suche nach einem neuen Gegner für Anderson Silva bei UFC 212 gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht. Die brasilianische MMA-Legende hat sowohl Luke Rockhold und Vitor Belfort als Ersatzgegner für Kelvin Gastelum abgelehnt.

„Ich habe zuletzt Derek Brunson nach einer langen Zeit ohne Sieg besiegt, also ergibt es keinen Sinn gegen einen von ihnen zu kämpfen, da sie beide zuletzt verloren haben“, erklärte Silva am Dienstag auf einer Pressekonferenz für UFC 212. „Das bringt mir nichts. Es ergibt keinen Sinn. Ich bin bereit für jeden Gegner, den die UFC mir vorsetzt. Es ist egal, wer das ist. Jemand, der zuletzt gewonnen hat, bringt mir etwas für mein Vermächtnis. Alles andere macht keinen Sinn.“

Rockhold musste sich in seinem letzten Kampf Michael Bisping geschlagen geben und musste seinen UFC-Mittelgewichtstitel abgeben. Belfort verlor sogar seine letzten drei Kämpfe, allesamt durch T.K.o., und will bei UFC 212 seinen Abschiedskampf bestreiten.

Für einen Gegner würde Silva aber eine Ausnahme machen, was Gegner mit Niederlagen in den letzten Kämpfen angeht: Nick Diaz.

„Das war schon im Gespräch, es ist möglich, dass der Kampf mit Nick kommt“, sagte Silva. „Ich respektiere ihn. Er ist ein exzellenter Kämpfer. Es wäre ein interessanter Kampf. Es wäre cool, weil der Kampf Sinn ergibt. Der erste Kampf war ein No Contest, also mal schauen. Alles kann passieren.“

Silva und Diaz standen sich schon einmal im Januar 2015 gegenüber. Damals kehrte Silva nach einem Jahr Genesungspause nach einem schweren Beinbruch im Kampf gegen Chris Weidman zurück und besiegte Diaz nach Punkten. Da sowohl Silva als auch Diaz positiv auf Drogen bzw. Doping getestet wurden, wurde Silva der Sieg nachträglich aberkannt.