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Amanda Nunes: Scheiß auf Ronda Rousey!

Amanda Nunes (Foto: ZUFFA LLC)

Amanda Nunes deklassierte Ronda Rousey bei UFC 207. Nach nur 48 Sekunden schlug die Brasilianerin ihre Kontrahentin stehend K.o. und verteidigte so ihren Titel im Bantamgewicht erfolgreich (GNP1.de berichtete). Nach dem Duell sprach sie über ihre Errungenschaft und strotzte vor Selbstvertrauen.

„Ich wusste, dass Ronda Rousey große Angst hatte“, so Nunes. „Das war auch der Grund, weshalb sie nicht zu den Medienterminen gekommen ist. Die UFC ließ es zu, dass sie ihr Selbstbewusstsein aufbauen konnte. Sie wusste aber vorher, dass sie schon verloren hat. Ich meine, sie hat über ein Jahr ausgesetzt nach ihrer Niederlage. Das hat schon gezeigt, dass sie (mental) sehr schwach ist.“

Ronda Rousey gab im Vorfeld der Begegnung keine Interviews, erschien nur zum Media Day Faceoff und zur Waage. Der Fokus des Events war jedoch auf die US-Amerikanerin gerichtet, was Nunes einen Vorteil einbrachte, wie sie erklärte: „Das hat mir geholfen, ich musste nicht viele Interviews geben und der Medienrummel hielt sich in Grenzen. So konnte ich mich aufs Training fokussieren. Alles lief perfekt.“

Im Kampf selbst brachte Nunes 47 Treffer in 48 Sekunden unter, wie UFC-Interviewerin Megan Olivi im Backstage-Interview erklärte. Eine hohe Trefferquote, die ihr den vorzeitigen Erfolg einbrachte.

„Ich habe gemerkt, dass ich sie mit jedem Schlag getroffen habe. Mir war damit klar, dass ich sie nach Belieben treffen kann. Nach dem Body-Kick sah ich, dass ihre Knie wackelig wurden. Da wusste ich: Mädel, gleich gehst du unter! Ich wusste schon immer, dass ich Ronda Rousey schlagen kann.“

Wenig Respekt gab es im Abschlussinterview im Octagon. Dort gab Nunes das Karriereende von Rousey bekannt und richtete sich direkt an die Zuschauer: „Danke Ronda Rousey. Du hast viel für den Sport getan, aber ich bin jetzt die Championesse. Leute, es reicht. Stoppt diesen Rousey-Nonsens. […] Ich wusste vorher, dass ich Ronda richtig vermöbeln werde. Ich habe für diesen Kampf seit meinem ersten UFC-Auftritt trainiert. Jetzt habe ich es allen bewiesen. Ich bin die beste Kämpferin der Welt. Scheiß auf Ronda Rousey! Sie wird ihre Karriere eh an den Nagel hängen und weiter Filme drehen. Sie hat damit schon ne Menge Kohle verdient. Wir haben in dieser Gewichtsklasse viele starke Kämpferinnen, auf die man den Fokus legen kann. Vergesst Ronda Rousey!“

Nunes verriet zudem, dass sie vorerst eine Pause einlegen will, bis sie im nächsten Jahr wieder antreten wird. Mit ihren Coaches will sie entscheiden, gegen wen sie als nächstes ins Octagon steigen wird. Ein Zeitfenster gab sie noch nicht preis.