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Amanda Nunes: Chronische Erkrankung führte zur Absage

Amanda Nunes (Foto: Zuffa LLC)

Kurzfristig musste der Titelkampf zwischen Amanda Nunes und Valentina Shevchenko bei UFC 213 in der Nacht zum Sonntag abgeblasen werden, da Titelträgerin Nunes krankheitsbedingt nicht antreten konnte. Nun gab die Brasilianerin Details über ihre Beweggründe preis.

„Ich leide unter chronischer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)“, schrieb Nunes in einem Beitrag auf Twitter. „Ich habe damit schon früher gekämpft, aber diesmal hat es nicht geklappt. Während des Weight-Cuts konnte ich nicht atmen und habe mich durch den Druck in meinen Nasennebenhöhlen unwohl gefühlt. Ich habe mich nicht gut genug gefühlt, das Risiko einzugehen, mit so einem Druck ins Gesicht geschlagen zu werden.“

Nunes suchte nach dem Wiegen ein Krankenhaus auf, wo sie sich durchchecken ließ. Dort wurde sie jedoch als kampffähig eingestuft. UFC-Präsident Dana White reagierte deshalb weniger mitfühlend auf die Absage und warf Nunes vor, fast ausschließlich aus mentalen Gründen abgesagt zu haben und kündigte an, Nunes nie wieder im Hauptkampf eines Events kämpfen lassen zu wollen.

„Ich wurde nach dem Wiegen ins Krankenhaus gebracht und sie haben dort nur mein Blut und meine Dehydrierung getestet und mich deshalb für den Kampf freigegeben“, erklärte Nunes. „Am nächsten Tag bin ich wieder ins Krankenhaus und sie haben einen CT Scan gemacht und sie haben eine Ansammlung gefunden. Mir wurde Antibiotikum verschrieben und ich wurde zu einem Spezialisten geschickt. Ich habe noch nie zuvor einen Kampf abgesagt. Entschuldigung an alle meine Fans, die mich sehen wollten. Ich mache das wieder gut, wenn ich wieder in den Käfig steige. Der Kampf wird neu angesetzt. Ich will den Kampf immer noch. Ich will immer noch diese Gegnerin.“

Eine Neuansetzung des Kampfes ist für UFC 215 am 9. September in Kanada geplant.