UFC News

Aljamain Sterling bleibt in der UFC

Aljamain Sterling (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Nicht nur Alistair Overeem ist im Besitz eines neuen UFC-Vertrags (GNP1.de berichtete), auch ein weiterer Top-Ten-Kämpfer hat ein neues Arbeitspapier unterschrieben und bleibt UFC-Fans die nächste Zeit erhalten: Bantamgewicht Aljamain Sterling.

26 Jahre alt, in vier UFC- und insgesamt zwölf MMA-Kämpfen ungeschlagen und mit einem vermarktbaren Selbstvertrauen ausgestattet: Aljamain Sterling gehört zu den aufstrebenden Stars der Organisation. Doch viel hätte nicht gefehlt und der „Funk Master”, momentan immerhin auf Rang 5 der UFC-Rankings hätte dem Marktführer den Rücken gekehrt.

Schuld daran hat wieder einmal das liebe Geld. Erst nachdem die UFC ein anfängliches Angebot über 20.000$ Antrittsgage und 20.000$ Siegprämie nachgebessert hatte, unterschrieb Sterling den neuen Vertrag. „Ich bin zu 100% zufrieden mit meiner Entscheidung,” so Sterling in der MMA Hour über die Vorgehensweise, nicht vorzeitig zu verlängern. „Ich habe jetzt einen besseren Deal für mich herausschlagen können als vorher.”

Kein Wunder, konnte er in seinem letzten Kampf doch Johnny Eduardo durch eine Standing Guillotine ausschalten und damit nach Takeya Mizugaki seinen zweiten Top-Ten-Gegner zur Aufgabe bringen. Für sein letztes Duell erhielt Sterling allerdings nur eine Entlohnung von jeweils 14.000$ für Kampf und Sieg. Für den 26-Jährigen auf dem Weg zum Titelkampf ein untragbarer Zustand, vor allem im Vergleich zu einem Kämpfer wie Sage Northcutt, der den gleichen Kampfabend mit 80.000$ verließ.

„Wenn er diese Summe kriegen kann, sollte ich das auch können,” so Sterling gegenüber dem MMAJunkie-Radio. Diese Differenzen scheinen nun ausgeräumt. Mit der Unterschrift unter den neuen Vertrag sollten Sterlings finanzielle Vorstellungen erfüllt sein, Angebote von WSOF oder Bellator wurden ausgeschlagen. Nun kann sich Chris Weidmans Teamkollege ganz auf die Jagd nach dem Titel konzentrieren. Für wie viele Kämpfe Sterling verlängert hat und wie viel er zukünftig verdienen wird, gab der „Funk Master” nicht bekannt.