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Alexander Volkov will die UFC nach Russland bringen

Gezeichnet, aber glücklich: Alexander Volkov nach seinem Sieg bei UFC Rotterdam (Foto: Florian Sädler).

Drei Kämpfe, drei Siege: Nach einem Knockout im actionreichen Hauptkampf von UFC Rotterdam am Samstag ist mit Alexander Volkov ein neues Gesicht an der Spitze des UFC-Schwergewichts angekommen. Geht es nach „Drago“, wird er diese Position nutzen, um die Liga in sein Heimatland zu bringen.

„Gerade denke ich eigentlich nicht darüber nach, gegen wen ich kämpfen möchte, sondern darüber, wo ich kämpfen werde“, so Volkov mittels eines Übersetzers bei der Pressekonferenz nach der UFC Fight Night 115, bei der er Stefan Struve nach zwei hart umkämpften Runden im dritten Durchgang technisch K.o. schlagen konnte.

„Heute haben fünf russische Kämpfer gewonnen. Ich habe die Veranstaltung angeführt. Es wäre großartig, wenn die UFC die UFC nach Russland bringen könnte. Ich würde mich freuen und geehrt fühlen, diese Veranstaltung anführen zu dürfen.“

„In Russland könnte die UFC ein großes Stadion füllen, wie das (Londoner) Wembley: mehr als 40.000 Menschen. Für mich persönlich wäre es gut, in Russland zu kämpfen und der UFC zeigen zu können, wie viele Fans aus Russland die UFC lieben und immer zuschauen.“

Auch seinen Sieg gegen den jungen Veteranen Struve dürften eine Menge russischer Zuschauer gesehen haben. Trotz eines großen Cuts sowie mehreren Fingerstichen in die Augen, die für Struve ungeahndet blieben, holte Volkov sich in Runde drei den Sieg mit einer Serie harter Treffer.

„Er hat nicht sehr sauber gekämpft, könnte man sagen“, so Volkov. „Er hat seinen linken Arm immer nach vorne gedrückt, mit offener Handfläche. Es ist traurig.“

Mehr Angst als vor Struve hatte Volkov anschließend jedoch vor dem Ringarzt, dem „Drago“ im Octagon anscheinend größere Chancen eingeräumt hat, den Kampf zu beenden, als seinem Gegner.

„Ehrlich gesagt habe ich mir mehr Sorgen gemacht, dass der Arzt den Kampf stoppt, weil die Sicht (nach zwei Stichen ins Auge) unscharf wird. Aber ich wollte das nicht und es ist schwer zu sagen, dass es den Kampf beeinflusst hat. Ich habe gekämpft und ich hatte das Gefühl, dass ich es am Ende der ersten Runde hätte beenden können, genauso in der zweiten. Aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich den Kampf mit einem Finish in der dritten Runde beendet habe.“

Nach Punktsiegen gegen Timothy Johnson und Roy Nelson steht Volkov nach knapp einem Jahr in der UFC damit bei 3-0 und ist in der offiziellen Rangliste auf Rang sieben gelistet.