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Alexander Gustafsson: Du kannst auch Raketentreibstoff nehmen, ich mach dich trotzdem fertig, Jon.

Alexander Gustafsson (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Die Verlegung von UFC 232 sechs Tage vor der Austragung von Las Vegas nach Kalifornien ist ein großer Schock für die betreffenden Fans und Kämpfer, die sich bereits auf den Weg nach Las Vegas eingestellt hatten. Diese haben sich nun in den sozialen Netzwerken Luft gemacht, natürlich auch Alexander Gustafsson, der direkt vom Test Betroffene.

„Jetzt wissen wir, warum du keinen Wada (sic!) Test machen wolltest. Du kannst auch auf Raketentreibstoff sein, ich mache dich trotzdem fertig, Jon! #andnew #ufc232“, schrieb Gustafsson auf Twitter. Jones antwortete darauf nur mit einem lapidaren „Ist klar, Kumpel.“

Gustafsson ist dabei eher auf Jones sauer, die anderen Kämpfer von UFC 232 eher auf die UFC, die für einen einzigen Kämpfer eine ganze Veranstaltung mit 13 Kämpfen verschiebt. Schließlich hatten sich Fans und auch die Familien der Kämpfer schon auf Las Vegas vorbereitet und müssen nun ihre Reisepläne verändern, was auf erhöhte Kosten hinauslaufen wird.

So fragte Michael Chiesa, der auf Carlos Condit treffen wird, auf Twitter, was mit den Kosten für Übernachtung und Tickets seiner Familie und Freunde passieren wird? Ins gleiche Horn stößt auch Brian Kelleher, der erst fragte, ob er einen Teil von Jones‘ Börse zum Ausgleich seiner Kosten erhalten könne und dann sogar einen Boykott ins Gespräch brachte. Corey Anderson ärgerte sich darüber, dass er als sauberer Kämpfer unter Problemfällen wie Jones leiden würde.

Und Siyar Bahadurzada sprach noch einen weiteren Nachteil für die Kämpfer an, denn Kalifornien erhebt einen höheren Steuersatz auf Einkommen, als Nevada. Die Verlegung nach Kalifornien sorgt also dafür, dass die Kämpfer allesamt weniger netto von ihrer Brutto-Gage mit nach Hause nehmen werden. Zusätzlich zu den höheren Kosten für Freunde und Familie.

Die UFC hat sich bisher noch nicht dazu geäußert. Fans können ihre für Las Vegas gekauften Tickets entweder auch für Las Vegas behalten oder zum Kaufpreis zurückgeben, ob die UFC darüber hinaus weitere Entschädigungen anbietet, ist unwahrscheinlich.