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Alex Volkanovski: Cejudo sollte sich gut überlegen, ob er einen Kampf will

Alexander Volkanovski (Foto: ZUFFA LLC)

Wie geht es mit Alexander Volkanovski weiter? Im Dezember entthronte der Australier in Las Vegas den dominanten Federgewichts-Champion Max Holloway, musste sich anschließend jedoch erst einmal einer Operation unterziehen. Bald soll er wieder in den Käfig zurückkehren, doch der Gegner scheint unklar. Zuletzt wurde Volkanovski von Bantam-Champion Henry Cejudo ins Gespräch gebracht, darüber kann der Australier nur lachen.

„Es ist süß, der kleine Cejudo, wirklich putzig“, antwortete Volkanovski gegenüber ESPN. „Nur ein Scherz. Ich bin wahrscheinlich ein wenig größer als er, aber ich bin zu schlau und wenn es um Power geht, dann zerschmettere ich ihn. Er sollte sich gut überlegen, ob er das wirklich will. Ich habe großen Respekt vor ihm, er hat coole Sachen gemacht. Aber er will mit Sicherheit keinen Kampf gegen mich.“

„Offensichtlich gibt es ein paar Kämpfer, die über mich reden, aber das passiert, wenn man Champion ist. Sie sollen ruhig über mich reden, gut für sie. Sie versuchen, einen Kampf gegen mich zu bekommen und ich respektiere das. Aber sobald es in den Käfig geht, werden sie alle schnell bereuen, sich einen Kampf gegen mich gewünscht zu haben.“

Ein nächster Kampf des Federgewichts-Champions steht derzeit noch nicht fest, könnte aber im Rahmen der UFC Fight Night am kommenden Samstag in Neuseeland verkündet werden. Der Champion musste die letzten Wochen mit einer verletzten linken Hand herumschlagen, soll mittlerweile aber wieder fast vollständig genesen sein und entsprechend trainieren können.

„Meine Hand ist in Ordnung. Ich trainiere schon die ganze Zeit und mache Übungen für Kraft und Ausdauer, viele Jabs und Haken mit meiner Linken. So langsam beginne ich mit leichten Übungen im Ringen und Grappling, aber ich bin noch vorsichtig. Ich kann noch nicht viel Gewicht hineinlegen und zu hart schlagen. Ich habe mich bisher im Training so einigermaßen durchgeschlagen, aber jetzt kann ich sie endlich wieder richtig einsetzen. Ich kann wieder mehrere Einheiten machen, das ist gut, ich hasse es, zuzusehen.“

Viele Gegner kommen für Volkanovski, der im vergangenen Jahr erst José Aldo in Brasilien besiegte, bevor er im Dezember Max Holloway den Titel abnahm, derzeit nicht in Frage. Ein Rückkampf gegen Holloway scheint die wahrscheinlichste Option für den früheren Ringer zu sein. Sollte die Wahl auf jemand anderes fallen, hofft Volkanovski einfach nur, dass es ein verdienter Herausforderer wird.

„Ich kämpfe nicht gegen jeden“, so Volkanovski weiter. „Ich habe mir den Titelkampf verdient, er wurde mir nicht geschenkt, das sage ich schon die ganze Zeit. Leute, die in der Rangliste auf Platz 6 liegen, aber sich wegen ihres großen Namens vordrängeln können, das finde ich nicht fair. Aber habe ich diese Wahl? Ich weiß es nicht, es hängt davon ab, was die UFC mir anbietet. Aber ich will gegen Gegner kämpfen, die sich den Titelkampf verdient haben. Geht raus und erkämpft euch den Platz an der Spitze der Rangliste und kämpft dann gegen mich.“

Dieser Spitzenplatz der Rangliste wird derzeit von Holloway belegt, dahinter liegen Brian Ortega, der bereits Holloway unterlag, und Zabit Magomedsharipov, der aller Voraussicht nach im April noch einen Kampf bestreiten wird, ein Gegner steht noch nicht fest.

„Vielleicht denkt die UFC, dass Max der Mann ist, dass er das Rematch verdient. Er war ein großer Champion und verdient es wahrscheinlich, wenn er es will. Aber ich weiß nicht einmal, ob er den Rückkampf will. Falls ja, wird er ihn bekommen. Wer sich den Titelkampf verdient, soll ruhig kommen.“