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Alex Poppeck verpasst UFC-Vertrag bei Contender Series

Alexander Poppeck (Foto: Steve Stewart/GNP1.de)

Es hat nicht für Alexander Poppeck geklappt. Der 27-jährige Münchner trat in der Nacht zum Mittwoch bei der Tuesday Night Contender Series um einen UFC-Vertrag an, musste gegen den Amerikaner Jamahal Hill jedoch eine schmerzhafte Niederlage einstecken.

Die beiden Halbschwergewichte begannen dabei sehr vorsichtig. Poppeck attackierte den Rechtsausleger mit Leg Kicks, die ersten Fäuste flogen ins Leere. Ein Tieftriff von Hill sorgte für eine frühe Unterbrechung des Kampfes. Als es weiterging, übernahm Hill die Kontrolle und attackierte mit Kicks, wobei vor allem Körpertreffer Eindruck bei Poppeck hinterließen.

Poppeck griff mit Schlägen an, doch kam er nur selten an den langen Armen des Amerikaners vorbei, der sich aber noch im Rückwärtsgang einen Stich in die Augen Poppecks leistete. Im zweiten Durchgang erhöhten die beiden dann die Schlagzahl. Es ging früh in den Clinch und hier landete Hill erneut ein fragwürdiges Knie, das Poppeck als zu tief anzeigte, der Ringrichter aber anders bewertete.

Hill ging immer weiter mit Körpertreffern nach vorne und landete Kniestöße aus dem Thaiclinch und kurze Schläge. Der Amerikaner sah seine Chance, drängte Poppeck an den Zaun, wehrte einen Takedown des Deutschen ab und traf mit weiteren Knien, bis sich der Münchner kaum noch auf den Beinen halten konnte. Es ging noch einmal kurz auf die Matte, der Amerikaner landete dabei in der Full Mount, ein paar Hammerfists sorgten dann für den Abbruch nach 4:29 in der zweiten Runde.

Der Amerikaner sicherte sich an Stelle von Poppeck damit einen von drei ausgegebenen UFC-Verträgen. Die anderen beiden gingen an Sean Woodson und Billy Quarantillo. Ramazan Kuramagomedov und JJ Okanovich müssen trotz Sieg weiter um ihre UFC-Chance kämpfen.