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Jose Aldo will McGregor-Fight im Leichtgewicht

Jose Aldo (Foto: Mark Bergmann)

Wechselt nach Conor McGregor nun der nächste Federgewichtschampion ins Leichtgewicht? Jose Aldo will unbedingt einen Rückkampf gegen den Iren - notfalls auch im 70-Kilo-Limit. Titelverteidigungen in seiner eigenen Gewichtsklasse würde er notfalls ablehnen. 

Seit einem Jahr wurde der reguläre Federgewichtstitel der UFC schon nicht mehr verteidigt. Nach Conor McGregors spektakulärem 13-Sekunden-K.o. gegen Jose Aldo bei UFC 194 wechselte der irre Ire erst ins Welter-, dann ins Leichtgewicht und holte sich dort bei UFC 205 schließlich den zweiten UFC-Gürtel seiner Karriere.

Inzwischen hat man ihm das Federgewichtsgold abgenommen und seinem Vorgänger Jose Aldo überreicht, der bei UFC 200 einen Interims-Titel gewonnen hatte. Neuer Interims-Champion ist seit vergangenem Wochenende Max Holloway - Zustände wie im Boxen.

Auf eine baldige Titelverteidigung Aldos gegen Holloway sollten sich Fans vorerst auch nicht freuen. Obwohl Aldo erst kürzlich einen Vereinigungskampf für UFC 208 angekündigt hatte, hat er nun offenbar doch andere Pläne im Sinn:

"Ich will einen Kampf gegen Conor", so der Brasilianer gegenüber brasilianischen Medien. "Aber der rennt ja vor mir weg. Mal sehen wie ein Kampf im Leichtgewicht ablaufen würde. Ich will gar nicht mehr im Federgewicht gegen ihn kämpfen! Ich bin hier der Champion, habe jeden besiegt. Jetzt will ich auch in einer anderen Gewichtsklasse antreten, das ist ja nun offenbar möglich. Nicht nur ein Kämpfer sollte sich das herausnehmen dürfen. Ich werde nun auch Kämpfe einfordern und notfalls ablehnen. Schließlich hat UFC-Präsident Dana White gesagt, dass er niemanden zum Kämpfen zwingen könne."

Was Holloways Interims-Titel angeht, der ihn quasi zum Pflichtherausforderer macht, hat Aldo eine ebenso klare Meinung:

"Dieser Titel ist Müll", ätzte er weiter. "Selbst als ich ihn damals gewonnen hatte, habe ich das schon gesagt. Dieser Gürtel wurde nur geschaffen, damit bei UFC 206 ein Titel auf dem Spiel steht und so der Event gerettet werden konnte. Ich bin der Champion und ich werde auf meine Titelverteidigung warten. Wenn nicht gegen Holloway, dann bestreite ich eben einen Superfight in einer anderen Gewichtsklasse."

Es bleibt also auch nach McGregors Abgang noch immer chaotisch an der Spitze des Federgewichts.