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6 Monate Doping-Sperre für BJ Penn

BJ Penn (Foto: UFC.com/Youtube)

Die Anti-Doping-Berhörde USADA hat UFC-Legende BJ Penn für sechs Monate gesperrt. Grund war der unerlaubte Gebrauch einer Infusion - jedoch nicht der Missbrauch von Dopingmitteln. Weil die Strafe rückwirkend gilt, darf Penn bereits im Herbst wieder antreten.

Weil BJ Penn während seines Trainingslagers für einen geplanten Kampf gegen Cole Miller bei UFC 199 eine Infusion mit einem Medikament gegen Schwindelanfälle verwendet hat, kassierte der frühere UFC-Champion nun eine sechsmonatige Doping-Sperre. Grund für die Strafe war jedoch nicht etwa das enthaltene Mittel Glutathion, ein erlaubtes Antioxidant, sondern die Infusion selbst.

Infusionen von mehr als 50ml Flüssigkeit innerhalb von sechs Stunden sind laut USADA-Richtlinien und UFC Anti-Doping-Programm verboten, weil sie zum Maskieren verbotener Dopingmittel genutzt werden könnten. Die Regel ist umstritten, erschwert sie doch das Rehydrieren nach dem oft extremen Gewichtmachen erheblich.

Penn hatte am 25. März von seinem Ärzteteam eine Infusion verabreicht bekommen, deren Flüssigkeitsmenge über dem erlaubten Grenzwert lag. Die Strafe wird rückwirkend angeordnet, ab 25. September darf der Hawaiianer daher wieder ins Octagon steigen. Es wäre sein erster Kampf seit seinem Rücktritt 2014.