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200.000-Dollar-Angebot aus Korea: Verlässt Benson Henderson die UFC?

Benson Henderson könnte die UFC verlassen (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Nur wenige Kämpfer haben das Vergnügen, die UFC mit einem Sieg zu verlassen. Benson Henderson könnte einer der Glücklichen sein. Der einstige Leichtgewichtschampion besiegte vor neun Tagen Jorge Masvidal in Seoul (GNP1.de berichtete) und feierte seinen zweiten Sieg in Folge im Weltergewicht. Damit endete auch Hendersons aktuelles Arbeitspapier.

Seit letztem Sonntag ist Benson Henderson vertragsfrei, ein so genannter "Free Agent". Der 32-Jährige kann sich seinen kommenden Arbeitgeber aussuchen. An Interessenten wird es "Smooth" nicht mangeln. Der frühere UFC- und WEC-Champion hat bereits das Interesse der koreanischen Organisation Road FC geweckt. Deren Angebot: 200.000 Dollar pro Kampf. Eine deutliche Verbesserung zu den 48.000 Dollar Antrittsgage, die Henderson in diesem Jahr für seinen Auftritt gegen Donald Cerrone im Januar erhielt. Ob die 200.000 Dollar eine pauschale Gage sein sollen, oder ob Henderson noch die Möglichkeit auf Siegprämien hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Benson Henderson ist für die Organisation nicht nur als einstiger Weltmeister im Leichtgewicht begehrt, sondern kann darüber hinaus das Aushängeschild von Road FC werden, zumal der Amerikaner eine koreanische Mutter hat und somit auch der einheimischen Bevölkerung vermittelt werden kann. Neben Road FC soll auch Bellator um die Dienste Hendersons buhlen. Wo Henderson unterschreibt und ob er die UFC überhaupt verlässt, ist daher noch unklar.

Die UFC hat momentan noch ein exklusives Verhandlungsrecht mit dem Kämpfer und kann anschließend innerhalb eines im Vertrag geregelten Zeitraums mit Angeboten der Konkurrenz gleichziehen, um seine Kämpfer zu behalten, wie man es zuletzt bei Gilbert Melendez gesehen hat, der schon einen unterschriftsreifen Vertrag bei Bellator vorliegen hatte.