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Sara McMann äußert sich zu Sheila Gaff

Sara McMann (Foto: MMAInside.com.au)

Groundandpound.de war am Freitag weltweit das erste Kampfsportportal, das über die Verpflichtung der Deutschen Sheila Gaff (10-4-1) durch die UFC und ihre Debütgegnerin berichtete. Während sich Gaff bereits zu Sara McMann (6-0) äußerte, meldete sich die Olympionikin nun gegenüber MMAJunkie.com zu Wort.

Als die UFC McMann das Angebot unterbreitete, gegen Gaff zu kämpfen, war sie zunächst verblüfft: „Ich wunderte mich anfangs, denn ich dachte nicht, dass sie in meiner Gewichtsklasse wäre. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich sie im Federgewicht habe kämpfen sehen. Wenn es ihr nichts ausmacht, so hoch zu kämpfen, sollte das Bantamgewicht kein Problem sein.“

Das erste Video, das sich McMann von Gaff ansah, zeigte die junge Dame aus Eschwege bei ihrem letzten Kampf für Cage Warriors. Gaff schlug der Brasilianerin Jennifer Maia zur Begrüßung nicht die Faust gegen die ausgestreckte Hand, sondern direkt ins Gesicht. Wenige Sekunden später lag Maia bewusstlos auf der Matte.

„Für gewöhnlich lasse ich die Begrüßung ausfallen, deswegen denke ich über so etwas gar nicht erst nach“, so McMann. „Wenn andere Kämpferinnen sich mit einem Abklatschen begrüßen, besteht immer das Risiko, dass jemand das zu so etwas ausnutzt. Am Anfang eines Kampfes hat man schon die Möglichkeit das zu tun, dann kann man sich Abklatschen. Ich bin keine, die langsam beginnt, deswegen macht mir das nichts aus.“

Gaff hat ihre letzten drei Kämpfe in acht, zehn und 94 Sekunden gewonnen. Alle ihre zehn Siege erkämpfte sie sich in der ersten Runde. Eine eindrucksvolle Bilanz, die auch McMann nicht entgangen ist.

„Ich mag ebenfalls ein hohes, heftiges Tempo“, sagte McMann. „Das kommt mir entgegen. Ich habe allerdings noch nicht viel von ihr auf dem Boden gesehen. Sie kämpft heftig, und genau das will die UFC sehen. Sie mögen Menschen, die aufregend und kompromisslos sind. Das ist eine gute Sache.“