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WSOF 25 mit Acht-Mann-Turnier im Leichtgewicht

Das begehrte Gold von World Series Of Fighting (Foto: WSOF.com)

Old-School-Fans aufgepasst, Turniere sind wieder en vogue. Nachdem Bellator im kommenden Monat ein Vier-Mann-Turnier im Halbschwergewicht abhält, um damit den nächsten Herausforderer zu erhalten (GNP1.de berichtete), zieht World Series Of Fighting nach. Am 20. November sollen gleich acht Leichtgewichte in einem Turnier antreten, an dessen Ende ein Titelkampf für den Sieger winkt.

Turniere haben eine magische Anziehungskraft. Ob in den Anfängen der UFC oder während der PRIDE-Ära - müssen Kämpfer mehrmals am Tag ihre Leistung und ihr Kämpferherz unter Beweis stellen, zieht das die Aufmerksamkeit der Fans automatisch auf sich. Das möchte sich auch World Series Of Fighting zu Nutze machen und veranstaltet ein Acht-Mann-Turnier, gespickt mit Talenten und UFC-Veteranen. Das komplette Turnierfeld ist noch nicht bekannt, der Großteil der Teilnehmer steht jedoch schon fest.

Dem aufstrebenden Dagestaner Islam Mamedov (12-1) wird vorerst die Favoritenrolle zu Teil. Der 25-Jährige ist seit sechs Jahren ungeschlagen und kann bereits zwei Siege bei WSOF vermelden, den letzten erst Anfang des Monats. Um den Sieg zu holen, muss sich Mamedov gegen eine ganze Riege aus früheren UFC-Kämpfern durchsetzen. Dabei unter anderem der 42-jährige Altmeister Jorge Patino (38-15-2 (1)) TUF-16-Finalist Mike Ricci (10-4), Joao Zeferino (18-6) und Brian Cobb (20-8). Mit Eigengewächs Rich Patishnock (6-2) und dem Sieger aus der Begegnung zwischen LaRue Burley (6-0) und Brian Foster (22-7) kann WSOF eine bunte Mischung aufbieten.

Noch stehen weder Modus noch einzelne Begegnungen fest. Gerüchteweise sollen die Kämpfer des Turnierbaums entsprechend einer Rangliste aufeinander treffen, bestätigt wurde dahingehend allerdings noch nichts. Der Sieger des Turnier wird auf jeden Fall eine Chance erhalten, sich den Gürtel im Leichtgewicht umzuschnallen. Dieser wird zuvor am 18. September in einem Rückkampf zwischen Justin Gaethje und Luis Palomino ausgekämpft.