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White: Palhares muss wissen, wann er loslassen muss

Betrübt: Rousimar Palhares. (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Die Entlassung von Rousimar Palhares wurde in den vergangenen zehn Tagen heiß diskutiert. Der Brasilianer wurde am 11. Oktober aufgrund von unsportlichem Verhalten von der UFC vor die Tür gesetzt (GnP berichtete). UFC-Präsident Dana White nahm am vergangenen Wochenende noch einmal Stellung zum Geschehen und machte deutlich, dass es keine Zukunft für den Beinhebel-Spezialisten in der weltweit größten MMA-Organisation geben wird.

„Jeder, der schon einmal Jiu-Jitsu gemacht hat, oder Ahnung vom Sport hat, weiß wie furchtbar Heel-Hooks sind", erklärte White gegenüber der Presse. "Es sind die schlimmsten Verletzungen, die einem passieren können. Viele Veranstalter verbieten diese Aktion, wegen der großen Verletzungsgefahr. Auch bei The Ulitmate Fighter sind eingedrehte Heel-Hooks verboten.“

In der Tat kennen es auch deutsche Grappling-Zuschauer z.B. aus der DGL (Deutsche Grappling Liga), in der diese Angriffe verboten sind.

„Knieverletzungen sind das Schlimmste“, führte White fort. „Schaut euch Dominick Cruz an, er versucht bereits seit zwei Jahren zurückzukommen nach den Knie-Operationen. Es kann Karrieren beenden. Ich habe kein Interesse an einem solchen Typen. Er hat mehrfach bewiesen, dass er Leg-Locks durchzieht, obwohl er bereits loslassen sollte. Ich sage nicht, dass er eine schlechte Person ist, ich kenne ihn nicht persönlich, aber er weiß mit Sicherheit was passieren kann, wenn man den Aufgabegriff einige Sekunden länger durchzieht, als es sein müsste.“

Fans des Brasilianers fragten den UFC-Präsidenten mehrfach nach der Zukunft von Palhares. Ob die Entlassung nur temporär sei, oder ob man den BJJ-Schwarzgurt zu späterem Zeitpunkt erneut in der UFC erwarten könnte. Darauf hatte White eine unangenehme Antwort: „Wenn du der beste Mann für Leg-Lock-Submissions bist und du dein ganzes Leben schon BJJ machst, weißt du, wann du loslassen musst. Palhares ist raus, für immer.“