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„Warum ein Rückkampf?“

Silvas Sprachrohr: Ed Soares. (Foto via ptwrestling.net)

Aus der Sicht von vielen MMA-Fans war der Sieg von UFC Mittelgewichtchampion Anderson Silva (27-4), bei UFC 117 am vergangenen Wochenende, mehr als nur glücklich. In der fünften und letzten Runde gelang es der „Spinne“,  den eindeutig nach Punkten führende Herausforderer Chael Sonnen (25-11-1) noch mit einem Triangle Armhebel zu besiegen und somit seinen Titel zu behalten. Deshalb forderten viele MMA-Fans und auch das Team von Sonnen den Brasilianer anschließend dazu auf, sich erneut mit dem „Meister des Trashtalks“ zu messen.

Ed Soares, Manager von Anderson Silva, sieht dies aber völlig anders und hat absolut kein Interesse an einem potentiellen Rückkampf:

„Anderson hat in diesem Kampf gezeigt, warum er ein wahrhafter Champion ist! Er nahm alle Angriffe von Sonnen und steckte sie weg, blieb konzentriert und zeigte das Herz eines Champions. Chael klopfte ab und kämpfte anschließend weiter. Er bestritt abgeklopft zu haben, da ihm wohl seine Situation nicht bewusst war, bis es ihm letztendlich der Referee mitteilte. So nach dem Motte: Okay, ich glaube dir! Ich denke zurzeit nicht, dass es einen Rückkampf geben soll, warum auch? Es ist nicht so als ob Chael nach Punkten gewonnen hat. Er wurde zur Aufgabe gezwungen! Anderson hat ein paar Kratzer und blaue Flecken erlitten, aber bringen wir es auf den Punkt: Chael liegt 23 Minuten auf seinem Gegner und schaffst es nicht, ihn zu besiegen? Warum sollten wir ihm einen Rückkampf geben?!“