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Wann steigt Fedor wieder in den Käfig?

Scott Coker, Fedor Emelianenko, Vadim Finkelstein (Foto via Showtime)

Obwohl seit längerem geplant war, Fedor Emelianenko in einem neuen Vertrag unterzubringen, konnten sich Strikeforce und M-1 Global bisher noch nicht einigen. Seitdem Fedor gegen Fabricio Werdum seine erste legitime Niederlage im seinem letzten Vertragskampf mit Strikeforce einsteckte, ist kein nächstes Gefecht vertraglich festgelegt worden. Es wird weiter verhandelt, doch bisher erfolglos.

Werdum bot Fedor einen Rückkampf an, der vorerst nicht zustande kommt, da Werdum sich einer Ellenbogenoperation unterzog. Dazu bot sich auch Antonio "Bigfoot" Silva an, um am 29. Januar beim ersten Strikeforce-Event des Jahres gegen Fedor in den Käfig zu steigen. Doch auch hierüber konnte man sich noch nicht einigen.

M-1 Global erlaube keinen Auftritt des Russen, heißt es, wenn Strikeforce nicht dafür sorgen würde, dass auch M-1-Events auf dem TV-Sender des Vertragspartners Showtime ausgestrahlt werden.

UFC-Präsident Dana White hatte dazu einige sarkastische Worte zu sagen: "Fedor verliert seinen Kampf und damit seine Aura und ist der Meinung, nun große Forderungen stellen zu können? Das zeigt, was für eine schwache Organisation Strikeforce ist."

Nichtsdestotrotz ist Strikeforce-Firmenboss Scott Coker der Meinung, dass die Verhandlungen kurz vor einer Einigung seien. Diese Meinung teilt auch M-1-Handelsvertreter Evgeni Kogan. Dessen ungeachtet sei M-1-Chef, Vadim Finkelstein, derzeit nur mit der Sicherung des Showtime-Vertrags beschäftigt, Fedors Gegner sei dabei irrelevant.

In einem August Interview von M-1 Global mit Fedor war die Rede davon, einen Vertrag über vier oder sechs Kämpfe mit Strikeforce auszuhandeln. Viel scheint geplant, vermutet und gewünscht, doch eine Sicherheit gibt es nicht.

Trotz allem wird Strikeforce im Februar des Jahres 2011 ein Schwergewichtsturnier veranstalten, wo dann Kampfpaarungen wie Overeem vs. Arlovski, Werdum vs. Kharitonov, Rogers vs. Barnett oder Fedor vs. Silva möglich wären, die derzeit im Gespräch sind. Notwendig dazu wäre es, bis dahin Fedor unter Vertrag zu nehmen und damit im Turnier starten zu lassen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Verhandlungen erfolgreich verlaufen werden oder ob M-1 mit Fedor Emelianenko andere Pläne hat.