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Wanderlei Silva vs. Vitor Belfort II findet nicht statt

Dana White ist schlecht gelaunt. (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Nachdem die Fünf-Runden-Schlacht zwischen Wanderlei Silva und Rich Franklin gestern Morgen im brasilianischen Belo Horizonte zu Ende ging, äußerte sich UFC-Präsident Dana White zum Duell.

Die Frage, die vielen Fans auf der Zunge brannte, war, ob es jetzt zum lang erwarteten Rückkampf zwischen Vitor Belfort und Wanderlei Silva kommen wird, schließlich sollte dies der Hauptkampf von UFC 147 sein. Belfort verletzte sich und somit musste Franklin einspringen, der dann Silva nach Punkten besiegen konnte (wir berichteten).

„Ich bin zufrieden mit dem Hauptkampf. Wanderlei und Rich sind zwei Krieger, die schon lange im Geschäft sind. Franklin wurde fast K.o. geschlagen, doch er war am Ende der Sieger. Was ich nicht verstehe, ist, weshalb es im ersten Aufeinandertreffen am Abend eine 10-8 Runde gab und gestern hat niemand die zweite Runde so gewertet. Ich denke, wir brauchen bessere Punktrichter. Richter, die geschult sind, denn so geht das nicht.“

UFC 147: Silva und Franklin lieferten sich ein hartes Duell. (Foto: 411mania.com)

Auf die Frage hin, ob Belfort nun auf Silva treffen könnte, um das TUF-Finale nachzuholen, und ob dieser Kampf ein Teil des kommenden UFC-Rio-Events sein würde, sagte White: „Vitor wird definitiv nicht gegen Wanderlei kämpfen. Wanderlei hat schließlich heute verloren. Das ergibt keinen Sinn.“

Die Kritik hörte dort jedoch nicht auf, denn White äußerte sich enttäuscht über die Finalkämpfe der brasilianischen „The Ultimate Fighter“-Staffel. „Ich habe es ganz und gar nicht gemocht. In der Staffel waren diese Jungs wahre Killer und haben spektakuläre Leistungen abgeliefert. Seitdem geben sie Autogramme und fühlen sich wie Rockstars in Brasilien. Was soll der Quatsch? Normalerweise gibt’s im TUF-Finale den besten Kampf der Staffel und heute kamen die Jungs singend und tanzend zum Octagon und haben schwache Kämpfe gezeigt“, so White.