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Vinny Magalhaes revidiert Rücktritt

Ein Mann ein Wort? Vinny Magalhaes erzählt viel, wenn der Tag lang ist. (Foto: Zuffa LLC)

BJJ-Weltmeister Vinny Magalhaes ist in letzter Zeit vom Pech verfolgt. Nach einer Punktniederlage gegen Phil Davis im April dieses Jahres wurde der Brasilianer bei UFC 163 in diesem Monat vom 41 Jahre alten Anthony Perosh K.o. geschlagen. Daraufhin wurde der „Ultimate Fighter 8“-Finalist aus der UFC entlassen.

Magalhaes ist für seine große Klappe bekannt. Vor der Begegnung gegen Perosh machte er sich lustig über seinen Kontrahenten, zeigte keinerlei Respekt und kündigte an entlassen werden zu wollen, sofern er gegen den „Oldie aus Australien“ verlieren sollte. Er wurde von Perosh nach nur 14 Sekunden K.o. geschlagen und erntete Spott der Fans in jeglichen sozialen Netzwerken.

Nach der Niederlage sprach der 29-Jährige davon, seine Karriere erst dann zu beenden, sollte er wirklich entlassen werden. Hoch gepokert mit einem Bluff? Offensichtlich. Kurz darauf kam die offizielle Bestätigung der UFC, die den Vertrag des früheren M-1 Champions nach der zweiten Niederlage in Folge auflöste. Das Sprichwort „Man soll den Teufel nicht an die Wand malen“ scheint Magalhaes fremd zu sein.

Fans und Kritiker warteten darauf, ob der Brasilianer seinen Worten Taten folgen lassen würde, doch dieser revidierte seinen angedeuteten Rücktritt rasch. „Ich habe nie wirklich über ein Karriereende nachgedacht“, so Magalhaes. „Ich habe ein paar Kommentare innerhalb von 24 Stunden getätigt nach meiner Niederlage. Ich war einfach frustriert und emotional. Ich brauchte Zeit und musste meinen Kopf frei machen.“

Die nächste Begegnung wartet auf den BJJ-Schwarzgurt und ist am 9. November in Hawaii geplant.  Bei „Global Warrior Challenge 2: USA vs. Brazil“ soll es zum Aufeinandertreffen mit Jeff Monson kommen, was ein Duell zweier Bodenspezialisten bedeutet. Der 42-jährige Monson könnte mit einem Sieg über den 13 Jahre jüngeren Magalhaes seinen 50. Karrieresieg dingfest machen.