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UFC-Veteran Adlan Amagov in Schießerei in Moskau verwickelt

Adlan Amagov

Am Montagabend ist es in Moskau zu einer Schießerei zwischen zwei Gruppierungen gekommen, bei der zwei Menschen ums Leben kamen und sechs verletzt wurden. Unter den Beteiligten soll mehreren Medienberichten zufolge auch der frühere UFC-Kämpfer Adlan Amagov gewesen sein.

Wie russische Medien berichten sollen sich beide Clans in einem Moskauer Park getroffen haben, um die Umverteilung eines gemeinsamen Geschäfts zu besprechen. Da man sich nicht einigen konnte, kochte die Stimmung auf. Messer und Pistolen wurden gezogen, die Situation eskalierte. Adlan Amagov soll den 19 Jahre jungen Timur Baysurov – ebenfalls ein MMA-Kämpfer – mit einem Messer in die Brust gestochen haben. Baysurov überlebte den Angriff schwer verletzt.

Amagov kämpfte zwischen 2011 und 2012 bei Strikeforce, wo er unter anderem Robbie Lawler gegenüberstand. Danach wechselte er in die UFC. Nach Siegen gegen Chris Spang und TJ Waldburger wurde es still um den heute 30-Jährigen. Später erklärte er überraschend, kein Interesse an einer Rückkehr zum MMA-Sport zu haben. Der Grund: Er wolle seine Kinder aufwachsen sehen und habe keine Lust mehr auf den Weight-Cut. 2016 kehrte Amagov in Russland für einen MMA-Kampf zurück und sicherte sich einen Submission-Sieg.