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UFC gelingt Teilerfolg gegen TV-Verbot

Am 19. März 2010 wurde die UFC hierzulande durch die Bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) aus dem TV-Programm verbannt. Knapp vier Jahre später gelang der weltweit größten MMA-Organisation nun ein kleiner Teilerfolg auf dem Weg zurück ins deutsche Fernsehen, wie das juristische Onlinemagazin Legal Tribune bekanntgab.

So gab der Bayrische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) der UFC grünes Licht für eine Klage gegen den 2010 durch die BLM erteilten Bescheid. Bislang war es der UFC nicht erlaubt, gegen das Urteil vorzugehen, da sich das Verbot an den TV-Sender DSF (heute Sport 1) richtete und die UFC dadurch nur indirekt als betroffen galt.

Klageberechtigt ist in der Regel nur der Empfänger der behördlichen Verfügung, also Sport 1. Da sich der Bescheid jedoch auf die Inhalte der produzierten Formate „The Ultimate Fighter“, „UFC Unleashed“ und „UFC Fight Night“ bezieht, steht es der UFC frei, gegen die Einschränkung des Grundrechts auf freie Berufsausübung vorzugehen.

Für die UFC ist dies ein kleiner Schritt auf dem steinigen Weg zurück ins deutsche Fernsehen. Auf eine endgültige Rückkehr müssen wir wohl aber noch eine ganze Weile warten.