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UFC geht gegen illegale Streams vor

Sauer: Dana White (Foto: www.themmaspace.com)

Zuffa, LLC, (“Zuffa”), das Mutterunternehmen der Ultimate Fighting Championship (UFC) meldete, dass zwei Streaming-Seiten von ihnen vorgeladen werden. Zur Erklärung: Streaming ist der Oberbegriff für Web-Radio und Web-TV. Viele illegale Anbieter übertragen die (in der Regel eigentlich kostenpflichtigen) Veranstaltungen der UFC umsonst.

Zuffa fordert von den Betreibern der Streamingseiten, die Identität der Benutzer offenzulegen, die mehrfach illegal live Pay-Per-View UFC-Events online ausstrahlten und ansahen.

Die Websites Justin.tv und Ustream.tv erlauben jedermann mit einer Internetverbindung Videostreams zu übertragen, so auch den gesuchten Tätern. Als Beispiel wird UFC 110 angeführt, welches am 21. Februar 2010 stattfand und von über 78.000 Menschen via Stream verfolgt wurde. Die UFC verdiente an diesen 78.000 Zuschauern keinen Cent und ist damit selbstverständlich sehr unzufrieden. Ein weiteres genanntes Beispiel ist UFC 108, vom 02. Januar: hier schauten 36.000 Zuschauer illegal den Stream.

"Wir werden gegen diese Leute vorgehen", sagte UFC Präsident Dana White. "Diesen Kampf werden wir nicht verlieren."

Die UFC zeigt ihre Events in weltweit über 430 Millionen Haushalten, in mehr als 147 Ländern und ist nicht gewillt, dieses enorme Potential an illegales Online Streaming abzugeben. Der weitere Verlauf muss hier jedoch abgewartet werden, da bereits in der Vergangenheit Anstrengungen seitens Zuffa unternommen wurden, dem Online Streaming juristisch beizukommen - mit jedoch eher mäßigem Erfolg.

 

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