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UFC-Comeback? Rücktritt? Rampage unzufrieden mit Bellator

Quinton "Rampage" Jackson (Foto: Florian Sädler)

Am 31. Mai trifft Quinton Jackson bei Bellator 175 ein zweites Mal auf Muhammed "King Mo" Lawal. Es dürfte sein letzter Kampf für Bellator werden. Danach denkt "Rampage" an ein UFC-Comeback - und sogar Rücktritt.

Die Luft scheint raus zu sein, bei Quinton "Rampage" Jackson. So zumindest klingt es, wenn man den einstigen Pride-Star und UFC-Champion dieser Tage so reden hört.

In einem Interview mit den Kollegen von MMAFighting sprach er über seinen aktuellen Vertrag mit Bellator MMA, der nach seinem nächsten Kampf ausläuft - einem Rematch gegen "King Mo" Lawal bei Bellator 175 im März, für das noch nicht einmal ein Austragungsort feststeht.

Jackson hatte 2013 die UFC verlassen und bei Bellator unterschrieben. Ein Jahr darauf wollte er zur UFC zurück, unterschrieb einen neuen Vertrag und bestritt sogar einen Kampf - musste nach juristischen Schritten seitens Bellator jedoch wieder zurück. Glücklich scheint "Rampage" dort jedoch nicht zu sein.

"Ich wünschte, mit Bellator würde alles etwas anders, etwas besser laufen", so Jackson. "Ich wüsste zum Beispiel gern, wo mein nächster Kampf stattfindet. Der ist in acht Wochen, wie kann man da noch nicht wissen, wo der Event sein wird?"

Und weiter: "Wenn das mit meiner Filmkarriere funktioniert, höre ich auf mit kämpfen", so Jackson. "Wenn nicht, gehe ich zurück zur UFC, kämpfe dort meinen Vertrag aus und höre dann auf."

Besonders motiviert klingt das nicht. Auf die Frage hin, wofür sein Herz aktuell denn eigentlich schlage, antwortete der Pride-Veteran knapp: "Japan. Dorthin würde ich gerne zurückkehren und kämpfen." 

Sehen wir den einst für seine gigantischen Slams bekannten Amerikaner also vielleicht bald bei Rizin?