MMA Restliche Welt

UFC Champion St.Pierre denkt an Rente

Denkt nicht daran, seinen Gürtel jemals wieder zu verlieren: Georges St.Pierre (Foto: www.makojordan.com)

UFC Weltergewichtschampion Georges St.Pierre gehört für viele Experten, Fans und Kritiker jetzt schon zum besten Kämpfer des Planeten und damit zur gewichtsübergreifenden Nummer 1. St.Pierre selbst sieht sich jedoch noch nicht ganz oben. Sollte er aber irgendwann am Gipfel seiner Karriere angekommen sein, so plant der Kanadier den Rücktritt vom aktiven Wettkampfsport.

"Ruhm und Geld ist nicht mein primäres Ziel", so GSP. "Ich gehe meinen eigenen Weg. Manchen wird es vielleicht nicht gefallen, aber wenn ich die Nr. 1 bin, und das wird noch ein Weilchen dauern, werde ich aufhören."

St.Pierre coacht derzeit die 12. Staffel von "The Ultimate Fighter" in Las Vegas und wird im Anschluss gegen seinen TUF Rivalcoach Josh Koscheck antreten. "Als ich aufwuchs lernte ich, meine Ziele hoch zu stecken. Jedes Mal wenn ich eins erreichte, machte ich ein neues aus. Es ist sehr wichtig als MMA Kämpfer nie satt zu sein, nie genug zu haben, immer mehr zu wollen", erklärt St.Pierre. Am Ende des Jahres will St.Pierre im Kampf gegen Koscheck den Rekord von Matt Hughes brechen, der bei fünf erfolgreichen Titelverteidigungen steht, was ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern würde.

Vielen Experten zufolge hat St.Pierre seine Gewichtsklasse schon leergeräumt, alle top Kämpfer besiegt: Josh Koscheck, Jon Fitch, Thiago Alves, Dan Hardy... die Liste ist lang. Sehnlich erwartet wird daher ein gewichtsübergreifender Showdown gegen Mittelgewichtschampion Anderson Silva, als eine Art finale Hürde für GSP, um der "Pound For Pound" beste Kämpfer der UFC und vielleicht der Welt zu werden.

"Wenn ich in eine höhere Gewichtsklasse gehe, wird es schwer wieder herunterzukommen. Ich muss vorsichtig sein was ich tue, Muskelmasse verlieren ist anstrengend", so St.Pierre. Nachdem St.Pierre in den nächsten ein bis zwei Jahren noch einige Weltergewichtskämpfe erfolgreich bestritten hat und falls Anderson Silva bis dahin noch der König der Mittelgewichtsklasse ist, wird der Kanadier in dessen Division aufsteigen und gegen ihn kämpfen. Sollte er gewinnen, wäre ihm das so viel Wert seine Karriere zu beenden - an der Spitze der Nahrungskette, als gewichtsübergreifende Nummer 1.

"Wenn ich eines Tages mit 84 kg ein Superfight gegen den Champion bestreite und gewinne, werde ich aufhören, denn dann bleibt mir kein Ziel mehr, dass ich erreichen könnte. Ich kann viele Dinge außerhalb der UFC tun, ich bin aufgrund der UFC bekannt und beliebt, dafür bin ich dankbar." Mit 29 Jahren hat GSP ein großes Ziel vor Augen und die nächsten Jahre werden zeigen ob er es erreicht oder daran scheitert.

 

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