MMA Restliche Welt

UFC 150: Edgars zweite Chance in Denver

UFC 150

Vor fast 19 Jahren versammelten sich etwa 2800 Menschen in der McNichols Sports Arena in Denver, um einem neuartigen Spektakel zuzuschauen, bei dem sich Männer in einem Maschendrathkäfig gegenseitig verprügelten. Was die meisten der Anwesenden nicht wussten: Sie waren Zeugen der Geburtsstunde eines Sports, der sich nur wenige Jahre später zu einem globalen Phänomen entwickeln sollte.

Im Jahr 2012 kehrt die moderne UFC nun, grundlegend reformiert und weiterentwickelt, zum zweiten Mal an den Ort zurück, an dem sie im Jahr 1993 aus der Traufe gehoben wurde. Die McNichols Sports Arena ist dafür mittlerweile zu klein – stattdessen baut die UFC ihr international bekannt gewordenes Octagon an diesem Wochenende im wenige Kilometer entfernten Pepsi Center auf, das bis zu 19.000 Zuschauer aufnehmen kann und am Samstag wahrscheinlich auch wird.

Das halbe Jubiläum der UFC Pay-Per-View-Veranstaltungen wurde darüber hinaus zur Feier des Tages fast gänzlich vom berühmt-berüchtigten "Injury-Bug" der letzten Monate verschont. Lediglich Rousimar Palhares, der seinerseits für einen verletzten Luiz Cane eingesprungen war, und Chris Camozzi mussten ihre Kämpfe verletzungsbedingt absagen – da beide aber im Mittelgewicht antreten, wurden ihre Gegner einfach gegeneinander angesetzt.

Der Event kann in Deutschland kostenlos und in HD verfolgt werden – ab 4 Uhr am Sonntag morgen sind die fünf Hauptkämpfe auf ufc.tv live zu sehen.

Benson Henderson (c) vs. Frankie Edgar
Der dritte, aufeinanderfolgende Titelrückkampf in der Leichtgewichtsklasse steht an, und doch ist es ein wichtiger Moment für die 155-Pfünder in der UFC, denn mit dem zweiten Duell zwischen Ben Henderson (16-2) und Frankie Edgar (14-2-1) findet der langjährige Stau an der Spitze der Gewichtsklasse an diesem Samstag ein vorläufiges Ende.

Edgar wurde, als er den Titel im April 2010 überraschend dem bis dahin dominanten BJ Penn abnehmen konnte, zunächst von den meisten Medien und Fans als Eintagsfliege betrachtet, die der legendäre Hawaiianer im darauffolgenden Rückkampf problemlos zerquetschen würde. Fast zwei Jahre drei Titelkämpfe später war Edgar allerdings immer noch Gürtelträger und hatte sich während dieser Zeit vom kaum ernst genommenen Herausforderer zum respektierten "Champ" gemausert.

Im Februar dieses Jahres verlor "The Answer" seinen Titel dann schließlich doch, gegen den Mann, der ihm am Samstag erneut im Käfig gegenüberstehen wird: Benson Henderson.

Für Henderson war der Gewinn des UFC-Gürtels nach seiner Zeit als WEC-Leichtgewichtschampion der zweite Titel, und der 28-Jährige scheint keinerlei Anstalten zu machen, diesen wieder abzugeben zu wollen. „Schon, als ich mit dem Sport angefangen hab und hier in Denver von einigen dieser Jungs verprügelt wurde, war es immer mein ultimatives Ziel, der beste zu sein", verkündete "Smooth" auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstag. Über Rückkämpfe oder potentielle zukünftige Gegner macht er sich dabei keine großartigen Gedanken: "Ich will gegen Jeden in dieser Gewichtsklasse kämpfen – ich will sie alle besiegen".

Edgar hat selbstverständlich das gleiche Ziel und geht die Aufgabe mit einer ähnlichen Einstellung an. Auch er hat verständlicherweise genug von den ständigen Rückkämpfen, seit seinem Titelgewinn hat er immerhin nur drei verschiedene Gegner vor die Fäuste bekommen. Dieses eine Mal jedoch war er es, der dafür plädiert und seinen Wunsch letztendlich auch erfüllt bekommen hat. „Ich war nervös, dass ich den Rückkampf nicht bekommen würde", gab Edgar zu, obwohl er sich sicher ist, diesen verdient zu haben. „Ich war zufrieden mit meiner Leistung. Ben ist ein harter Kerl, wir haben verbissen gekämpft und es ist an diesem Abend einfach nicht zu meinen Gunsten ausgegangen".

Der Rückkampf der beiden kann zweifellos als zeitversetzte Fortführung der ersten Begegnung gesehen werden, denn das Aufeinandertreffen der beiden im Februar war durchgehend knapp – am Ende gab es viele verschiedene Meinungen, wer den Kampf aus welchem Grund gewonnen habe. Der sofortige Rückkampf wurde ebenfalls gemischt aufgenommen. Während die eine Seite sich beschwerte, dass die beinahe schon überbesetzte Gewichtsklasse durch ständige Rückkämpfe immer weiter ausgebremst würde, führte die andere an, dass Edgar sowohl BJ Penn als auch Gray Maynard eine zweite Chance auf den Gürtel gewähren musste und es deshalb nur fair wäre, auch ihm nun diese Möglichkeit zu geben.

Fakt ist zumindest, dass Henderson den Hinkampf für sich entschieden hat und Edgar am Samstag seine eigene zweite Chance bekommen wird – und dass es, sobald sich der Staub darüber gelichtet hat, für die Leichtgewichtsklasse vorwärtsgehen wird, denn einen dritten Kampf zwischen Henderson und Edgar wird es so schnell nicht geben, stellte UFC-Präsident Dana White gegenüber der Presse unmissverständlich klar – der Gewinner des kommenden Kampfes wird stattdessen voraussichtlich auf Nate Diaz treffen.

Der erste Kampf zwischen Henderson und Edgar kann sich [hier] kostenlos angesehen werden.

Donald Cerrone vs. Melvin Guillard
Der Co-Hauptkampf von UFC 150 hat einiges zu bieten: Mit Donald "Cowboy" Cerrone (18-4-0(1)) und Melvin "The Young Assassin" Guillard (30-10-2(1)) werden vor dem Titelkampf zwischen Henderson und Edgar zwei weitere hochkarätige Leichtgewichtler in den Käfig steigen, die vor allem anderen für spannende Schlachten und ihre starke Kämpfermentalität bekannt sind.

Cerrone, der am Samstag zum ersten Mal seit Jahren wieder in seiner Heimatstadt antreten wird, ist ein ehemaliger WEC-Kämpfer, der in seinem ersten Jahr innerhalb der UFC große Wellen schlug, indem er einen Kampf nach dem anderen annahm und 2011 letzendlich mit einer sehr ansehnlichen Statistik von vier Siegen und einer Niederlage abschließen konnte. Dem einzigen Misserfolg, der bei UFC 141 gegen Nate Diaz zustande kam, folgte im vergangenen Mai ein dominanter Punktsieg gegen Jeremy Stephens.

Für Guillard markiert der Kampf am Samstag eine goldende Möglichkeit, einer recht chaotischen Phase mit zwei aufeinanderfolgenden, vorzeitigen Aufgabeniederlagen und mehreren Trainerwechseln ein endgültiges Ende zu setzen – den akuten Absturz hat Guillard  Anfang Juli mit einem Punktsieg gegen Fabricio Camoes verhindert.

Nun findet er sich nach diesem kurzen Ausflug in die Vorkämpfe erneut im oberen Teil des Hauptprogramms wieder und einer großen Chance gegenüber, was sich entweder als Fluch oder als Segen herausstellen könnte: Im Erfolgsfall könnte Guillard das Prestige aus Cerrones letztjähriger, imposanter Siegesserie teilweise auf sich selbst übertragen, wie es Nate Diaz Ende 2011 schon bravourös vorgemacht hat, der sich mit dem Sieg einen Kampf um den Status des nächsten Herausforderers verdient hat. Falls Guillard gegen seinen ehemaligen Trainingspartner allerdings den Kürzeren ziehen sollte, würde er mit drei Niederlagen in seinen letzten vier Kämpfen darstehen und sich damit wohl zunächst wieder in das Vorprogramm verabschieden dürfen.

Der "Young Assassin" sieht dieser Gefahr allerdings selbstbewusst entgegen: "Ich sehe nur zu, dass ich auf dem Boden bleibe und mich auf meine Aufgabe konzentriere", so Guillard nach der öffentlichen Trainingseinheit am Mittwoch. "Ich bin es leid, nahe an bestimmte Ziele heranzukommen und dann Rückschläge einstecken zu müssen".

Besonders interessant an diesem Kampf ist die Tatsache, dass Cerrone und Guillard jahrelang zusammen bei Greg Jackson in dessen renommierten Gym trainiert haben und sich daher auch persönlich sehr nahe stehen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kämpfern hatten die beiden ehrgeizigen Veteranen allerdings kein Problem mit der Aussicht, sich fünfzehn Minuten lang gegenseitig zu verprügeln: "Als sie mich gefragt haben, ob ich den Kampf wollte, habe ich Melvin angerufen und ihn gefragt, ob das für ihn okay wäre. Er meinte, dass sei in Ordnung und dass er ebenfalls annehmen würde", so Cerrone. "Es ist nichts persönliches, lass uns einfach ein bisschen Geld machen".

Ob es tatsächlich nur ums Geld und einen spaßigen Kampf geht, darf bezweifelt werden. Während allein die Position als zweiter Hauptkampf schon eine gewisse Aufmerksamkeit auf die beiden Leichtgewichtler richtet, trägt die Begegnung für beide einiges an Bedeutung für die Zukunft. Sowohl Guillard als auch Cerrone befinden sich zur Zeit in einer etwas ungewöhnlichen Position innerhalb der Rankings. Beide haben ihren letzten Kampf gewonnen, mussten davor aber eine Niederlage (in Guillards Fall zwei) einstecken. Die Richtung, in die ihre Karrieren sich mittelfristig bewegen werden, wird also mit ihrem Kampf in Denver bestimmt - der Gewinner wird voraussichtlich nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen wieder oben mit dabei sein, während der Verlierer sich in der dicht besetzten Gewichtsklasse ersteinmal hinten anstellen darf.

Als Einstimmung auf den Kampf kann die entsprechende Folge des UFC-Countdowns [hier] angesehen werden.

Jake Shields vs. Ed Herman
Der ehemalige Weltergewichtsherausforderer Jake Shields (27-6-1) ist zurück im Mittelgewicht. Nach eher moderatem Erfolg im Limit bis 77 Kilo darf der von Ceasar Gracie trainierte BJJ-Spezialist sich das allzu harte Abkochen nun wieder sparen, das nach eigener Aussage mitverantwortlich für einige seiner unspektakulären Leistungen im Weltergewicht war. Im Mittelgewicht dagegen hat er bereits Gegner wie "Mayhem" Miller und Dan Henderson bezwungen – eine Serie, die er nun mit einem Sieg gegen Ed "Short Fuse" Herman (20-7) fortsetzen will.

Shields zufolge war er anfangs nicht wirklich beeindruckt von seinem Gegner, nach der Lektüre von Hermans aktuelleren Kämpfen habe sich das allerdings schlagartig geändert: "Ich dachte mir plötzlich 'Wow, dieser Kerl ist richtig gut'. Sein Standkampf sieht besser aus und am Boden ist er gefährlich [...]. Ich will nicht derjenige sein, mit dem er sich einen Namen macht."

Herman hingegen ist selbstbewusst, dass ihm gegen den Ex-CHamp genau das gelingen kann, sofern er dessen gefährlichen Jiu-Jitsu-Fähigkeiten aus dem Weg geht: "Ich will auf keinen Fall mit ihm auf mir auf die Matte gehen [...]. Ich werde ihn entweder im Stand ausknocken oder ihn auf dem Boden mit Ellbogen eindecken"

Den nötigen Erfolg, um solche Aussagen glaubwürdig erscheinen zu lassen, hat Herman allemal. Nach drei mal mehr, mal weniger erfolgreichen Jahren in der UFC, während derer er vier Siege einfahren konnte, aber auch fünf Niederlagen einstecken musste, verletzte er sich im August 2009 in einem Kampf gegen Aaron Simpson schwer am Knie und musste beinahe zwei Jahre lang aussetzen. Zeitweise sah es sogar nach einem erzwungenermaßen verfrühten Ruhestand für den erst 31-Jährigen aus, der im letzten Jahr jedoch mit Siegen gegen Tim Credeur, Kyle Noke und zuletzt Clifford Starks beeindruckend zurückkam."Es kann dir eine ziemliche Angst einjagen, wenn deine Karriere vorbei zu sein scheint", so Herman zu seiner neugewonnenen Motivation, die er in den drei vorzeitigen Siegen eindrucksvoll zur Schau gestellt hat."Wenn man etwas beinahe verliert, realisiert man erst, wie gut man es damit hatte."

Yushin Okami vs. Buddy Roberts
Wie bereits eingangs erwähnt, ist dieser Mittelgewichtskampf das Resultat aus zwei ursprünglichen Ansetzungen, die verletzungsbedingt zu einer fusioniert werden mussten, sodass am Samstag nun schlussendlich Yushin "Thunder" Okami (26-7) und Buddy Roberts (12-2) in den Käfig steigen werden.

Okami ist zwar bereits lange in der UFC und dort auch sehr erfolgreich, allerdings kassierte er kurz vor einem möglichen Titelkampf desöfteren bedeutende Niederlagen, was ihn im Titelrennen - nicht zuletzt wegen seiner eher ruhigen und wenig aufsehenerregenden Art – immer wieder ein größeres Stück zurückfallen ließ.

Im August des letzten Jahres war es dann letztlich doch soweit für den 31-Jährigen Japaner. Nach starken Leistungen gegen Mark Muñoz, Nate Marquardt und andere stieg er in Rio de Janeiro gegen Mittelgewichtschampion Anderson Silva in den Käfig. Von seinen zuvor gezeigten, stark verbesserten Fähigkeiten war an diesem Abend jedoch kaum etwas zu sehen, und nachdem er in der zweiten Runde sang- und klanglos durch TKO unterging, wurde es zunächst wieder einmal ruhig um ihn.

Erst bei UFC 144 im vergangenen Februar ging es für ihn aktiv weiter, und im Kampf gegen Tim Boetsch merkte man Okami zwei Runden lang an, dass in ihm mehr weit steckt, als es die Niederlage gegen Silva vermuten lassen würde. Er dominierte seinen Gegner scheinbar nach Belieben, deckte ihn mit Schlägen ein und sicherte sich auf der Matte die besten Positionen. Dieser Auftritt wäre sicherlich das perfekte Comeback für Okami geworden, hätte Boetsch sich nicht in der letzten Runde ein Herz gefasst und seinen Peiniger mit dem Mut der Verzweiflung auf die Bretter geschickt.

In Denver wird Okami nun auf Buddy Roberts treffen. Der 29-Jährige aus dem Jackson's MMA-Team ist erst seit Anfang dieses Jahres ein Mitglied der UFC und kann bisher einen Kampf im Octagon vorweisen, den er im Juni nach Punkten für sich entscheiden konnte. Eigentlich hätte Roberts sein Debüt bereits Anfang des Jahres geben sollen. Als er jedoch austrainiert und aufgewärmt im Bauch der Arena auf seinen Einsatz wartete, erreichte ihn die Nachricht, dass sein Gegner sich einige Meter weiter am Knöchel verletzt habe und der Kampf abgesagt sei.

Zunächst war dieser Reinfall natürlich eine große Enttäuschung, einige Monate später steht Roberst jetzt allerdings schon im Hauptprogramm einer Pay-Per-View-Veranstaltung. Letztlich haben die Dinge für ihn also offensichtlich trotzdem einen sehr guten Lauf genommen - „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, würde ich sagen", so Roberts dazu kürzlich in einem Interview mit unseren Kollegen von MMA Nation.

Auch die Stärken seines neuen Gegners hat Roberts nach der Absage von Chris Camozzi bereits verinnerlicht und sich eine passende Strategie zurechtgelegt: „Ich muss in Bewegung bleiben. Ich darf ihn nicht das Tempo des Kampfes bestimmen lassen, es muss nach meinem Willen gehen". Ob Roberts diese Pläne tatsächlich umsetzen und seiner Bilanz einen prestigeträchtigen Namen hinzufügen wird, oder ob Okami nach eineinhalb sieglosen Jahren wieder die sprichwörtliche Kurve bekommt, wird sich am frühen Sonntagmorgen deutscher Zeit zeigen.

Justin Lawrence vs. Max Holloway
Eröffnet wird der Samstagabend im Pepsi Center von zwei Jungspunden, die in ihren kurzen Karrieren bereits eine Menge Potential bewiesen haben. Mit vier bzw. sechs Kämpfen auf dem Buckel stellt dieser Kampf eine immense Chance für Justin "The American Kid"Lawrence (4-0) und Max "Blessed" Holloway (5-1) dar, die sich hier zum ersten Mal auf dem Hauptprogramm einer nummerierten UFC-Veranstaltung beweisen können.

Beide waren zuletzt während des Finales der TUF-Live-Staffel am 1. Juni zu sehen, wo sie ihre jeweiligen Kämpfe klar gewinnen konnten: Holloway punktete einen überforderten Pat Schilling beeindruckend aus, nachdem Lawrence seinen TUF-Kollegen John Cofer mit einem Headkick ins Land der Träume geschickt hatte.

Zehn Wochen später sind die beiden nun erneut auf einer Main Card zu finden, wo sie unter sich ausmachen werden, wer von ihnen den nächsten Schritt auf dem Weg zur Spitze der Gewichtsklasse gehen kann. Die zukunftsträchtige Bedeutung dieses Kampfes ist natürlich auch den zwei Akteuren bewusst: "Dieser Kampf kann einen von uns in der Federgewichtsklasse ein großes Stück voranbringen. Wir sind beide jung, extrem motiviert und wir wollen nichts mehr als den Sieg.", gibt Lawrence preis. Sein offenbar ebenso erwartungsvoller Gegner hat seine Vorfreude bereits auf seinem offiziellen UFC-Profil verdeutlicht:"Er mag das Standup am liebsten, genau wie ich, also macht Euch einfach bereit für einen tollen Kampf".

Anbei das gesamte Programm:

UFC 150: Henderson vs. Edgar II
Samstag, 11.August 2012
Pepsi Center in Denver, Colorado, USA

Hauptprogramm (ufc.tv)

Leichtgewichtstitelkampf
Benson Henderson (c) vs. Frankie Edgar

Donald Cerrone vs. Melvin Guillard
Jake Shields vs. Ed Herman
Yushin Okami vs. Buddy Roberts
Justin Lawrence vs. Max Holloway

Vorprogramm (ufc.tv)
Dennis Bermudez vs. Tommy Hayden
Jared Hamman vs. Michael Kuiper
Ken Stone vs. Erik Perez
Dustin Pague vs. Chico Camus

Vorprogramm (Facebook)
Nik Lentz vs. Eiji Mitsuoka