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UFC 138: Chris Leben

Der „Crippler“ schießt scharf in Richtung Wanderlei Silva und Gegner Mark Munoz.

Chris Leben passt nicht in Schubladen, er lässt sich nicht in Konventionen pressen. Seine Karriere verlief deshalb nicht immer geradlinig. Nachdem er jedoch die MMA-Legende Wanderlei Silva im Juli nach nur wenigen Sekunden brutal ausknocken konnte, steht er nun im Hauptkampf von UFC 138. Im Gespräch mit GroundandPound-TV zeigte er sich bissig und fand klare Worte für Silva, aber auch für seinen Gegner Mark Munoz.

„Als er mich so dämlich von oben herab angegrinst hat, wäre ich fast ausgerastet“, beschrieb er sein Verhältnis zu Silva. „Ich habe allerdings dir Ruhe bewahrt und letztendlich gewonnen.“

„Als der Kampf vorüber war, konnte ich es nicht fassen“, so Leben weiter. Er hatte tatsächlich Wanderlei Silva geschlagen. Einen Kämpfer, zu dem er aufgeblickt, vor dem er sich gefürchtet hat.

„Ich hatte natürlich Angst vor dem Kampf“, so Leben. „Wer vor Wanderlei Silva keine Angst hat, gehört in die Klapsmühle!“

Angesprochen auf Mark Munoz' Versprechen, den Kampf in der zweiten Runde durch Ground and Pound zu beenden, reagierte der „Crippler“ erneut wenig versöhnlich.

„Wieviele Kämpfe hatte Munoz denn bisher in der UFC? Fünf? Ich hatte zwanzig“, so Leben trotzig. „Wen hat er geschlagen? Demian Maia? […] Maia hätte ihn fast ausgeknockt“, fuhr er fort und gab so gleich seinerseits eine Einschätzung zum möglichen Kampfausgang:

„Wer sogar von Demian Maia angeklingelt wird, geht gegen mich auf jeden Fall auf die Bretter.“

Was Chris Leben sonst noch auf dem Herzen hatte, seht ihr im ausführlichen Video-Interview.

Dieses und alle weiteren UFC 138-Videos findet ihr auf www.GnP-TV.de.