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Tyson Fury fordert Cain Velasquez

Tyson Fury (r.) fordert einen Kampf gegen den UFC Champion. (Foto: Adam Etheridge/Creative Commons)

Trash-Talk will gekonnt sein. Kurz nach der Jahreswende ist es Tyson Fury, der sich als erster um den Award des größten Trash-Talkers bewirbt. Via Twitter äußerte sich der Schwergewichtler äußerst herablassend über den UFC-Schwergewichtstitelträger Cain Velasquez. „Cain Velasquez ist ein kleiner Zwerg auf Stelzen. Kein Mann, der durch seine Mutter geboren wurde, kann mich besiegen“, so der britische Boxer.

Als ob diese Beleidigungen nicht genug wären, äußerte sich der in 20 Kämpfen unbesiegte Boxer weiter: „Ich fordere dich zu einem Kampf heraus, ob im Käfig oder im Ring. Dieser Kampf könnte beworben werden als Mann gegen Zwerg. Lass es uns tun, du kleiner unverbesserlicher Idiot.“

Dass es zu einem solchen Kampf nie kommen wird, scheint klar. Es ist aber nicht bekannt, warum Fury eine solche Abneigung gegen den MMA-Kämpfer Velasquez hat. Für beide Kämpfer ist es aber eine gelungene Publicity, die ihre Namen weiter bekannt machen wird.

Weniger Trash, mehr sportlich äußerte sich Furys Onkel in einem Interview mit der Manchester Evening News. Dieser glaubt, dass sein Neffe bereit für den nächsten Schritt ist und sprach von einem möglichen Kampf gegen Vitali Klitschko. Sollte „Dr. Eisenfaust“ also trotz seiner Nebentätigkeit als Abgeordneter im ukrainischen Parlament weiter boxen, bietet sich das Schwergewichtstalent für eine Titelverteidigung Klitschkos an.

Die Äußerungen bilden eine Kehrtwende. Bisher wollte das Fury-Lager nicht gegen den Ukrainer antreten. Jetzt scheint es aber laut seinem Onkel so, dass die Grundlagen für einen erfolgreichen Weltklasseboxer gelegt seien. Er müsse nur noch seine Fähigkeiten poliere,n um den letzten großen Schritt zu machen.

Fury möchte im März gegen den WBC-Weltmeister antreten, der aber erst einmal die grundlegende Entscheidung treffen muss, ob er überhaupt weiter macht.