MMA Restliche Welt

Time to Say Goodbye

Mirko Cro Cop hängt die Handschuhe an den Nagel. (Foto: Zuffa LCC)

Jahrelang galt Mirko „Cro Cop“ Filipovic als eines der gefürchtetsten Schwergewichte der Welt. In den vergangenen Jahren fiel es dem gebürtigen Kroaten zunehmend schwerer an seine früheren Leistungen anzuknüpfen. Am vergangenen Samstag verlor Cro Cop bei UFC 137 erneut und verkündete anschließend seinen Rücktritt vom aktiven MMA-Geschehen.

„Ich wollte mich mit einem Sieg verabschieden, aber Roy (Nelson) war heute einfach der bessere Kämpfer“, so der 37 Jahre alte MMA-Veteran. „Die UFC war in den vergangen Jahren so gut zu mir und es fällt mir sehr schwer den Sport und die Organisation jetzt zu verlassen. Auch wenn ich in der UFC nicht so erfolgreich war, wie in meiner restlichen Karriere, habe ich das Gefühl, dass ich alles für eine insgesamt erfolgreiche Karriere getan habe.“

Mirko Filipovic kann auf eine zehn Jahre lange MMA-Karriere mit insgesamt 40 Kämpfen zurückblicken. Auch wenn er in der UFC keine großen Siege einfahren konnte, wird er den Fans wohl für immer für seine legendären Kämpfe bei der japanischen Organisation PRIDE FC in Erinnerung bleiben. Der Höhepunkt seiner Karriere dürfte dabei der Gewinn des PRIDE World Grand Prix Open-Weight Turniers aus dem Jahre 2006 gewesen sein. Damals setzte sich Cro Cop im Finale zum bereits dritten Mal gegen Josh Barnett durch.

Mit Siegen über Alexander Emelianenko, Kevin Randleman, Mark Coleman und Wanderlei Silva besiegelte sich Cro Cop seinen Weg zur MMA-Legende. Seine unverkennbaren Head Kicks führten zu spektakulären KOs und machten den früheren Profi-Kickboxer zu einem der gefährlichsten Kämpfer im MMA-Sport.

"Right kick hospital, left kick cemetery” – Worte, die ihren Weg ganz sicher in die Geschichtsbücher des MMA finden werden.