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Strafe von Daley noch unklar

Damalig in der UFC: Paul Daley (Foto: www.mmafrenzy.com)

Die Sportaufsicht des kanadischen Bundesstaates Quebec schwimmt scheinbar bis zum Hals in Papierkram und hat bislang noch keine Konsequenzen für Paul Daleys Handlungen ziehen können.
Bei UFC 113 kam es in Montreal nach dem Kampf zwischen Josh Koscheck und Paul Daley zum Eklat. Daley stürmte, nachdem die Ringglocke längst ertönt war, auf Koscheck zu und schlug einen Haken in dessen Gesicht. Für diese unsportliche Handlung wurde er von UFC Präsident Dana White mit sofortiger Wirkung entlassen und auf Lebenszeit aus der UFC verbannt.

Das Ganze fand am 8. Mai statt, was nun über zwei Monate her ist. Michael Hamelin, der Prokurist der Sportkomission Quebec, sagte im Interview: "Das Ergebnis kann sich noch ein bis eineinhalb Monate hinziehen." Währenddessen wird Daley, unbestraft, am Sonntag bei "Impact FC 2 - The Uprising" in Sydney (Australien) gegen Daniel Acacio antreten. "Während des Sommers haben wir immer viele Fälle um die wir uns kümmern müssen, das erfordert Zeit", so Hamelin.

Daley nahm auf der Impact FC Pressekonferenz dazu Stellung: "Für mich ist die Sache ziemlich bedeutungslos geworden. Bevor ich in die UFC kam ging es mir gut, mein Name war bekannt, ich kämpfte gegen top Leute und verdiente gut Geld. Klar habe ich einen Fehler gemacht, aber es gibt noch andere Ligen für die ich kämpfen und bei denen ich mir Gehaltsschecks abholen werde. Ich bin nicht auf die UFC angewiesen."

Auf die Frage hin, ob er jemals in die UFC zurückkehren könnte, sagte Daley: "Dana White ist ein Hitzkopf. Er meinte es in dem Moment sicher ernst, dass er mir nie wieder die Chance gibt in die UFC zu kommen, doch Dana liebt das Geld wie kein Anderer. Ich bringe Fans in die Halle und damit auch die Kohle! Früher oder später wird er mich zurückwollen."