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St. Pierre nimmt Herausforderung von Askren an

Georges St. Pierre geht keinem Gegner aus dem Weg. (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de)

Bellator-Champion Ben Askren befindet sich derzeit vertraglich in der Schwebe. Sein Kontrakt mit Bellator MMA ist abgelaufen, während der  Weltergewichtler auf einen Anruf der UFC hofft. Sein Traum ist ein Titelkampf gegen Georges St. Pierre. Der Kanadier äußerte sich vor wenigen Stunden und scheint nicht abgeneigt.

„Ich würde gerne gegen ihn kämpfen“, so der UFC-Weltergewichtschampion gegenüber MMAJunkie. „Er ist ein guter Kämpfer, und wenn er in die UFC kommt, dann kämpfe ich gegen ihn. Kein Problem. Ich kämpfe gegen jeden. Ich bin der Champion.“

Bereits seit Monaten kritisiert Askren den kanadischen UFC-Titelträger und äußerte sich selbstbewusst der Presse gegenüber, er würde dieses mögliche Duell für sich entscheiden.

„Ich bin sicher, dass ich GSP schlagen kann, er ist kein aggressiver Kämpfer“, so der frühere Olympia-Ringer via Twitter. „Ich habe Schlimmeres in Ringer-Turnieren gesehen, als was GSP zu bieten hat. Er würde gegen mich im Ringen sowie Grappling hinten anstehen und müde werden.“

Askren ist ungeschlagen in seiner Profikarriere und konnte seine letzten beiden Begegnungen vorzeitig durch T.K.o. stoppen. Auch gegen St. Pierre rechnet er mit einem Sieg.

Bellator-Präsident Björn Rebney steht ebenfalls hinter seinem Champion und würde ihn für einen UFC-Titelkampf sofort in die weltweit größte MMA-Organisation ziehen lassen. UFC-Präsident Dana White hingegen ist nicht begeistert und kritisierte Rebney: „Wenn du bereit bist, deinen Champion gehen zu lassen, dann stimmt doch etwas nicht mit dir. Das Ganze ist doch nur ein Spiel, oder ein dummer Scherz.“

Man darf gespannt sein, was die Zukunft für Askren bringt. St. Pierre hingegen wird am 16. November bei UFC 167 gegen Johnny Hendricks ins Octagon steigen.