MMA Restliche Welt

Sparringsrunde: Ronda Rousey vs. Carmen Electra

Gut gelaunt beim Training: Carmen Electra (l.) und Ronda Rousey (r.). (Fotos: TitoCouture.com)

Nachdem die Stars des internationalen Film-, Serien- und Musikgeschäfts regelmäßig in den vorderen Reihen bei UFC-Veranstaltungen zu sehen sind, wächst die Beliebtheit des Sports scheinbar auch im Frauen-MMA rapide weiter. Gemeint sind nicht die hervorragenden Einschaltquoten von Invicta FC 2 (GnP berichtete), sondern eine privaten Trainingsstunde zwischen Glamour-Model und Strikeforce-Athletin.

Die Rede ist von Strikeforce-Championess Ronda Rousey, die sich seit ihrem Titelgewinn gegen Miesha Tate (GnP berichtete) großer Prominenz erfreut, und dem früheren Baywatch-Star und Playboy-Ikone Tara Leigh Patrick, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Carmen Electra.

Electra (l.) und Rousey (r.) (Foto: TitoCouture.com)Die beiden Blondinen wurden von der Presse beobachtet (siehe Bilder), als sie kardiovaskuläres Konditionstraining betrieben und mit sichtlich guter Laune die Lederhandschuhe schwangen. Vermarktung scheint hierbei das A und O. Die beiden Damen machten eine gute Figur, schließlich sind sie bekannt dafür, sich stets in guter körperlicher Verfassung zu präsentieren.

Eins vorab: Es ist nicht davon auszugehen, dass Electra demnächst ein MMA-Debüt starten wird, obwohl die 40-Jährige seit Jahren als großer UFC-Fan gilt (siehe Bild).

Bereits seit 2001 ein Fan des Sports. Electra bei UFC 32: Ortiz vs. Sinosic. (Foto: Tom DeFazio/FcFighter)

Rousey verriet der früheren Mrs. Rodman offensichtlich einige Tricks zur Selbstverteidigung, anders als Gabe Ruediger gegenüber Paris Hilton, bevor sie selbst wieder in den Käfig steigen wird. Im August wird Rousey ihr Strikeforce-Gold gegen Sara Kaufman verteidigen (GnP berichtete).

Dieses Medienereignis scheint sich für beide Frauen, was Marketing angeht, auszuzahlen, denn Electra kann sich damit wieder ins Scheinwerferlicht rücken, besonders bei den jüngeren MMA-Zuschauern, die die 90er-Serie Baywatch nie gesehen haben, auf der anderen Seite ist Rousey außerhalb der Sportwelt im Gespräch und kann zudem mehr Interesse für ihren kommenden Strikeforce-Kampf generieren.

Die Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen und ungeschlagene Strikeforce-Championess tat es vor wenigen Wochen ihrer Sparringspartnerin gleich und zog sich für die vierte Ausgabe der „Body Issue“ des ESPN-Magazins aus, welche am 13. Juli in die Läden kam (GnP berichtete).

Electra arbeitet an Shlagkombinationen. (Foto: TitoCouture.com)Ironischerweise kritisierte Rousey wenige Monate zuvor UFC-Octagon-Girls Arianny Celeste und Brittany Palmer dafür, sich für den Playboy ausgezogen zu haben, ebenso wie Kim Kardashian, die ein schlechtes Vorbild für die Jugend sei.

Die Amerikanerin schafft es immer wieder, in aller Munde zu sein (vor zwei Wochen echauffierte Rousey sich über Michael Phelps bei Olympia) und ist stetig in den Medien präsent, was sie wohl derzeit zu der weltweit bekanntesten MMA-Kämpferin macht.

Hoch das Bein! Rousey (r.) bringt Electra (l.) den Kniestoß bei. (Foto: TitoCouture.com)