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Sieg mit bitterem Beigeschmack

Am vergangenen Wochenende benötigte Rousimar Palhares (11-2) gerade einmal 45 Sekunden für seinen dritten UFC Sieg in Folge. Bei UFC 111 besiegte der Brasilianer den chancenlosen „Gorilla“ Tomasz Drwal mit einem sehenswerten Aufgabegriff (Heel Hook) und wurde noch am gleichen Abend mit dem Titel: Aufgabegriff des Abends gekürt. Dennoch hat nun gerade dieser Sieg für „Toquinho“ einen faden Beigeschmack. Die NJSACB gab am heutigen Nachmittag bekannt, dass Palhares, wegen unsportlichen Verhalten, eine Sperre von drei Monaten erhält. Dem Brasilianer wird vorgeworfen, trotz Aufgabe seines Kontrahenten weiter an einem Aufgabegriff gearbeitet zu haben, somit billigend eine schwere Verletzung des Gegners in kauf genommen zu haben.

Palhares äußerte sich gegenüber den Kollegen von mmajunkie.com zu dem Vorfall wie folgt:

„ Ich wollte zu keinem Zeitpunkt Thomasz unnötig verletzen. So etwas mache ich nicht. Es geschah in der Hitze des Gefechts. Ich wollte lediglich sicher gehen, dass der Kampf abgebrochen wird und nicht die Gefahr laufen, dass der Kampf aus irgendwelchen Gründen fortgeführt wird. Der Referee sollte den Kampf beenden und deshalb hielt ich an meinem Aufgabegriff fest.“