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Scott Coker nach Vorwürfen gegen Sonnen: „Alles Müll!“

Scott Coker (Foto: Strikeforce)

Fedor Emelianenko steht im Grand-Prix-Finale gegen Ryan Bader. Der Russe setzte sich im Halbfinale gegen Chael Sonnen durch, doch, wie üblich für Kämpfe des „American Gangsters“, nun wittern Fans wieder eine Verschwörung, der Bellator-Präsident Scott Coker entschieden entgegentritt.

„Also bitte, meint ihr das ernst?“, so Coker auf der Pressekonferenz. „Solche Vorwürfe verdienen eigentlich keine Antwort. Chael wurde erwischt. Er hat mir im Anschluss gesagt, wie hart er von Fedors Schlägen getroffen wurde. Das hat ihn fertiggemacht. Das wars. Die Leute sehen Chael und denken, dass er Tito und nun Fedor hat gewinnen lassen oder sowas. Kommt schon. Warum sollte er das tun? Er ist ein professioneller Athlet, ein Kämpfer. Er will weitermachen, er will in die nächste Turnierrunde. Das ist alles einfach nur Müll.“

Was war passiert? Sonnen konnte Emelianenko auf die Matte werfen und kam sogar auf den Rücken des Russen. Doch statt einen Rear-Naked Choke anzusetzen, rollte sich der Amerikaner vornüber auf den Boden, verlor die Position und kassierte harte Schläge Emelianenkos, der den Kampf wenig später noch in der ersten Runde beendete. Für viele Fans ein klares Zeichen: Sonnen verlor absichtlich.

Der Amerikaner erklärte zwar im Anschluss, dass er die Position so oder so verloren hätte und versucht habe, Fedor am Kinn mitzuziehen und -zudrehen, wie er es aus dem Ringen kenne. Es habe einfach nicht geklappt.

„Ich weiß nicht, warum die Leute immer wieder so etwas sagen“, so Coker weiter. „Sie sehen diesen Charakter, den Chael spielt und denken, dass ist er. Vielleicht denken sie deswegen, dass alles manipuliert ist. Aber wenn Fedor einen so schlägt, tritt und mit Kniestößen bearbeitet, wie er es im Kampf gemacht hat, das war real. Da war nichts fake.“