MMA Restliche Welt

Roy Nelson kämpft nicht mehr in der UFC

Roy Nelson mit Problemen. (Foto via cagepotato.com)

Für den "TUF 10"-Sieger Roy "Big Country" Nelson war ein Kampf gegen Shane Carwin im neuen Jahr geplant. Da Carwin sich einer Rücken-Op unterzog, fiel dieser Kampf flach, doch Brock Lesnar bot sich an, gegen Nelson anzutreten.

Dies scheint nun mit großen Problemen behaftet, denn Nelson wurde aus jeglichen UFC-Programmen genommen. Dies geschah aus dem Grund, dass Nelson mit einer anderen Organisation unter Vertrag stand, während er in der UFC antrat.

UFC-Präsident Dana White nahm dazu Stellung: "Die Jungs unterschreiben diese üblen Verträge und haben keine Ahnung was sie tun. Es sind zum Teil alte Boxverträge, solche wie Don King sie in den 60er, 70ern und 80ern unter die Leute brachte. Optionen und versteckte Klauseln wo man nur hinsieht, so dass der Vertrag nie endet."

Die Lage scheint ernst, denn Nelson folgte via Twitter mit folgender Aussage: "Ich bin derzeit auf Arbeitssuche, für den Fall, dass es mit dem MMA-Business nicht funktioniert."

Nelson scheint nun für eine lange Weile auszufallen, doch die eigentliche Frage ist, wieso die UFC dies bislang nicht bemerkte. Während seiner gesamten UFC-Karriere stand Nelson bei Roy Jones Jr.'s "Square Ring, Inc." unter Vertrag und trat trotzdem bei TUF und in der UFC an.

Ob diese Geschichte positiv für Nelson ausgehen kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist derzeit nur, dass wir ihn in nächster Zeit nicht im Octagon sehen werden.