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Rousimar Palhares muss WSOF-Titel abgeben

Rousimar Palhares (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Am Samstag konnte Rousimar Palhares bei World Series of Fighting 22 zum zweiten Mal seinen Weltergewichtstitel verteidigen. Mit einem Kimura zwang er seinen Gegner Jake Shields in der dritten Runde zum Abklopfen. Den Griff löste er aber selbst nach dem energischen Eingreifen des Ringrichters erst sehr spät. Die Aktion bleibt nicht ohne Folgen.

Wie WSOF-Präsident Ray Sefo am Dienstag in der Internet-Talkshow „The MMA Hour“ bekanntgab, wurde Palhares der WSOF-Weltergewichtstitel aberkannt. „Toquinho“ ist außerdem für unbestimmte Zeit suspendiert worden.

Neben dem Halten des Aufgabegriffes fiel Palhares im Kampf durch mehrfaches Augenstechen negativ auf. Dazu Ray Sefo: „Er hat es nicht nur ein- oder zweimal gemacht. Er hat das mehrfach gemacht. Vier Mal wurde er deswegen vom Ringrichter verwarnt.“

Jake Shields beschwerte sich im Kampf mehrfach bei Ringrichter Steve Mazzagatti, der darauf jedoch nur mit Verwarnungen reagierte. Als Palhares dann noch den Kimura nach dem Abklopfen festhielt, ließ sich ein sichtbar verärgerter Shields nach dem Kampfende zu einem Schlag nach Palhares hinreißen. Dafür könnte ihn ebenfalls eine Strafe erwarten. Die Sportkommission Nevadas hat angekündigt, den Kampf unter die Lupe zu nehmen und selbst Maßnahmen gegen Rousimar Palhares und Jake Shields zu ergreifen.

Palhares wurde im Oktober 2013 von der UFC entlassen, nachdem er einen Heel Hook bei Mike Pierce trotz Aufgabe zu lange gehalten hatte. Im Jahr 2010 war er für ein gleiches Vergehen bereits für drei Monate suspendiert worden.