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Ronda Rousey verteidigt UFC-Titel im Februar

Ronda Rousey (Foto: Marcus Schmidli/GroundandPound)

Soeben kündigte UFC-Präsident Dana White bei der Pressekonferenz zu „UFC on FOX 5“ den ersten Frauenkampf in der Geschichte der UFC an. Am 23. Februar 2013 wird die unbesiegte Ronda Rousey (6-0) ihren Bantamgewichtstitel gegen Liz Carmouche (7-2) verteidigen. Dieses Duell wird der Hauptkampf von UFC 157 in Anaheim, Kalifornien.

Das Phänomen „Ronda Rousey“ hat auch die UFC erfasst. Im Käfig wird die Schöne zum Biest und erkämpft sich dadurch auch den Respekt der männlichen Zuschauerschaft. Am 17. November würdigte das die UFC, indem sie Rousey als erste Frau überhaupt unter Vertrag nahm.

Direkt bei ihrer Vertragsunterzeichnung wurde die 25 Jahre alte Strikeforce-Titelträgerin und Olympische Bronzemedaillengewinnerin im Judo zur UFC-Championesse gekrönt, was allerdings erst heute offiziell gemacht wurde. Das Vertrauen der UFC in die Zugkraft ihrer populären Neuverpflichtung ist so groß, dass sie Rousey, die alle ihre Kämpfe in der ersten Runde mit einem Armhebel gewonnen hat, bei ihrem Debüt direkt eine PPV-Veranstaltung anführen lässt.

Ebenfalls Geschichte schreiben wird die 28 Jahre alte Kalifornierin Liz „Girl-Rilla“ Carmouche, die von 2004 bis 2009 im United States Marine Corps diente. Nach ihrer Dienstzeit widmete sich Carmouche dem MMA-Sport. Im März 2011 trat sie bei Strikeforce um den Bantamgewichtstitel an, unterlag jedoch der Holländerin Marloes Coenen durch Aufgabe. In diesem Jahr erkämpfte sie sich zwei vorzeitige Siege bei der reinen Frauenliga „Invicta FC“.

Die brasilianische Internetpräsenz der UFC listete heute bereits einen Kampf zwischen Rousey und der Brasilianerin Cristiane „Cyborg“ Santos für UFC 157 auf, doch dies stellte sich schnell als Fehler heraus (GnP berichtete).