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Ronda Rousey: Ich muss den Kampf nicht immer in Runde eins beenden

Ronda Rousey hat kein Problem damit, wenn der Kampf länger als eine Runde dauert. (Foto: Marcus Schmidli/Groundandpound.de)

Ronda Rousey gilt als eine der dominantesten Kämpferinnen ihrer Zeit. Bislang konnte keine Kontrahentin der Olympia-Bronzemedaillengewinnerin das Wasser reichen. Keine ihrer Gegnerinnen überstand die erste Runde mit der 26-Jährigen, außer Miesha Tate bei UFC 168 vor knapp zehn Tagen (GnP berichtete). Ein Novum in der Kampfbilanz von Rousey.

„Ich bin froh, dass die Begegnung gegen Miesha in die dritte Runde ging“, erklärte die UFC-Championess im Bantamgewicht. „Das Problem, das ich eigentlich immer habe ist, dass ich kämpfe als wäre ich in Eile, als ob ich es schnell hinter mich bringen müsste. Das kommt wohl aus dem Judo, dort hat man nur fünf Minuten und muss Gas geben. Im Octagon blieb ich geduldig und es hat sich gelohnt. In Runde drei konnte ich sie mit einem harten Schlag anklingeln und dann mit dem Armbar besiegen.“

„Ich denke, ich bin eine bessere MMA-Kämpferin, aufgrund der neuen Erfahrung“, so Rousey weiter. „Ich weiß jetzt, dass ich den Kampf nicht unbedingt in Runde eins beenden muss.“

Offensichtlich war alles eingeplante Strategie, um Erfahrung zu sammeln: „Ich wollte beweisen, dass ich mehr kann [als nur den Armbar]. In manchen Situationen habe ich mit Absicht nicht das getan, womit sie gerechnet hat. Ich könnte sofort wieder kämpfen, ich glaube ich habe keine wirkliche Verletzung davongetragen und könnte schon wieder ins Octagon steigen.“

Der Auftritt von Rousey wurde jedoch nicht nur mit positiven Zuschauerreaktionen quittiert. Spätestens seit ihrem Auftritt bei „The Ultimate Fighter“ kassiert die Amerikanerin regelmäßig Buhrufe. Das stört sie jedoch keineswegs: „Mir ist es eigentlich egal, was die Zuschauer rufen. Wichtig ist eigentlich nur, dass sie laut sind und Stimmung machen.“

Im neuen Jahr steht bereits der nächste Kampf für die unbesiegte Athletin bevor, dort wird sie auf die ebenfalls ungeschlagene Sara McMann treffen (GnP berichtete). Zuvor holte Rousey jedoch Weihnachten nach, was aufgrund ihrer Kampfvorbereitung und dem Duell am 28. Dezember verschoben werden musste.

„Am 2. Januar haben wir Weihnachten nachgeholt. Das solltet ihr auch alle tun, euch ein zweites Weihnachten gönnen und euch reichlich beschenken.“

Ob ihr Aufeinandertreffen gegen McMann mehr als eine Runde dauert, erfahren wir am 22. Februar 2014, bei UFC 170.