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Entlassungswelle in der UFC

Prominentester Abgänger: Jon Fitch. (Foto: Zuffa LLC)

Die UFC hat in dieser Woche 16 Kämpfer entlassen: Terry Etim, Jon Fitch, Ulysses Gomez, Josh Grispi, Jay Hieron, CJ Keith, Vladimir Matyushenko, Che Mills, Wagner Prado, Mike Russow, Jorge Santiago, Paul Sass, Mike Stumpf, Motonobu Tezuka, Simeon Thoresen und Jacob Volkmann.

Für die Entlassungen gibt es zwei Gründe: Kosten und Platzersparnis. Durch die Übernahme der Strikeforce-Kämpfer platzt die UFC aus allen Nähten. Es gibt nicht genügend Veranstaltungen pro Jahr, um allen Athleten die ihnen vertraglich garantierten Kämpfe zu ermöglichen.

Manche der Entlassungen sind nicht verwunderlich. So verlor Grispi beispielsweise seine letzten vier Kämpfe im Octagon, und auch seine Kollegen haben kaum bessere Bilanzen in der UFC vorzuweisen.

Die größte Überraschung ist daher die Entlassung von Fitch. Obwohl seine Karriere jüngst ins Schlittern geriet (1-2-1 in den letzten zwei Jahren), ist er nach wie vor eines der besten Weltergewichte der Welt. Aber angesichts seiner hohen Kampfbörsen und dem wenig publikumswirksamen Stil lässt sich auch diese Vertragsauflösung erklären, zumal Fitch in der Vergangenheit bereits wegen vertraglichen Unstimmigkeiten mit den Verantwortlichen in der UFC aneinander geraten war.

Fitchs Entlassung zeigt: Niemand ist vor der Entlassungswelle sicher – auch keine Veteranen mit insgesamt sehr guten Kampfbilanzen, die bereits um den Titel kämpften.

Laut unseren Kollegen von MMAJunkie plant die UFC, 2013 bis zu 100 Kämpfer zu entlassen. In nächster Zeit werden also viele um ihr sportliches und berufliches Leben kämpfen müssen.