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Randy Couture: Die Verbannung ist zu hart

Randy Couture (Foto: Bellator MMA)

Randy Couture hat sich gegenüber MMAJunkie zu seinem Verhältnis mit UFC-Präsident Dana White geäußert. Der mehrfache UFC-Champion wusste, dass seine Entscheidung, einen Bellator-Vertrag zu unterschreiben, nicht positiv ankam. Doch er rechnete nicht damit, dass er seinen Sohn nicht mehr zum Octagon begleiten darf.

„In meinen Augen war die Verbannung zu hart“, sagte Randy Couture, der seine Aufgabe als Kommentator in der UFC aufgab und einen Vertrag als MMA-Experte bei Spike TV unterschrieb. Wegen dieser Entscheidung durfte er seinen Sohn Ryan bei dessen UFC-Debüt nicht zum Octagon begleiten.

Ab diesen Monat wird er als einer von vier Trainern in Spike TVs Reality-Show „Fight Master“ ab dem 16. Juni in den USA zu sehen sein. Er bedauere es nicht, die UFC verlassen zu haben. Dana Whites verbale Entgleisungen seien gut gewesen für das mediale und öffentliche Interesse an der Sendung.

„Dana hat mir mit seinen Entgleisungen über die Show und meiner Entscheidung, zu Bellator zu gehen, einen großen Gefallen getan“, so Couture. „Er erzeugte damit Interesse für meine neue Show. Es ist etwas unglücklich, weil ich der UFC einige Möglichkeiten gab, den Vertrag mit mir zu verlängern, aber sie ließen sie verstreichen. Ich glaube, dass noch immer einige Sachen aus früherer Zeit nicht geklärt wurden. Aber am Ende des Tages muss ich auf meine Familie, auf mich selbst und auf meinen Ruf achten. Es ist alles geschäftlich.“