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„Rampage“ Jackson: „Ich bereue es, dass ich mit diesem Sport angefangen habe“

Quinton Jackson (Foto: Florian Sädler)

Er war UFC-Champion, lieferte sich legendäre Schlachten im Ring und Käfig und kam durch seine Berühmtheit nach Hollywood. Dennoch bereut Quinton „Rampage“ Jackson es, je eine Karriere als Profi-Kämpfer angefangen zu haben, wie er kürzlich in einem Interview mit ESPN erklärte.

„Ich muss ehrlich sagen, dass ich am meisten bereue, dass ich jemals diesen Sport angefangen habe“, sagte der 38-Jährige. „Ich denke, ich hätte ein anderes Leben geführt, wenn ich zu Hause in Memphis geblieben wäre und im Familienunternehmen gearbeitet hätte. Ich wäre näher an meiner Familie gewesen und wäre zusammen mit ihnen alt geworden, anstatt in Kalifornien weit weg von ihnen zu leben. Meine kleine Schwester ist jetzt erwachsen und so. Ich habe die Familie verlassen als sie acht Jahre alt war. Mein Traum war es, ein Kämpfer zu werden. Aber wenn ich jetzt zurückblicke, wünschte ich, ich wäre einfach zu Hause bei meiner Familie geblieben.“

Jackson bestritt 1999 seinen ersten Profi-Kampf und war anschließend nur noch auf Achse, verbrachte viel Zeit in Japan. Hundertprozentig glücklich ist er mit dem Leben als Profi-Kämpfer aber nicht geworden.

„Ich habe viele Fans gewonnen, viel Geld verdient, aber ich fühle mich, als hätte ich meine Familie verloren“, so Jackson weiter. „Ich sehe sie nie, ich kenne sie nicht. Meine Eltern werden älter und ich lebe in Kalifornien, weit weg von ihnen. Ich habe hier meine eigene Familie mit meinen Kindern, aber ich vermisse meine Cousins, meine Eltern und meine Geschwister.“

Seinen nächsten Kampf wird Jackson am 31. März bestreiten. Bei Bellator 175 wird er einen Rückkampf gegen Muhammed „King Mo“ Lawal bestreiten, den er vor knapp drei Jahren im Finale des Bellator-Halbschwergewichtsturniers bereits nach Punkten schlagen konnte. Der Rückkampf am Freitag findet diesmal im Schwergewicht statt.