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Rampage Jackson: Habe mich gefühlt wie ein Nilpferd

Quinton "Rampage" Jackson (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Es sollte die große Rückkehr von Quinton Jackson nach Japan werden. Dort, wo er unter dem Pride-Banner zum Star wurde, sollte er sich gegen die MMA-Legende Fedor Emelianenko durchsetzen und alte Zeiten hochleben lassen. Stattdessen ging er völlig außer Form in den Kampf und in der ersten Runde K.o.

„Es tut mir leid, dass wir nicht das Ergebnis bekommen haben, das wir uns vorgestellt haben“, erklärte Jackson anschließend in einem Video. „Mir war klar, dass einer von uns beiden ausgeknockt wird, ich habe aber nie damit gerechnet, dass ich das sein werde. Aber ich bin nicht sauer. Mal gewinnt man, mal verliert man, aber man wird für alle Kämpfe bezahlt.“

Für den Amerikaner die erste K.o.-Niederlage seit 2005 und Anlass, einiges in Frage zu stellen, vor allem das Kampfgewicht. Denn Jackson hatte seine besten Zeiten im Halbschwergewicht. Dort sorgte er bei Pride für Furore und sicherte sich anschließend den UFC-Titel gegen Chuck Liddell, den er gegen Dan Henderson verteidigte.

Auch seine Bellator-Karriere begann bei 205 Pfund, bevor er am Schwergewichtsturnier teilnahm. Jackson schleppt seitdem so viel Gewicht mit sich herum, wie noch nie und betrat die Waage in Japan mit dem absoluten Maximum von 265 amerikanischen Pfund.

„Ich bin nicht schlecht drauf, alles ist okay“, so Jackson weiter. „Ich weiß jetzt einfach, was ich machen muss, ich muss das verdammte Gewicht loswerden. Ich habe mich da draußen wie ein Nilpferd gefühlt. Das ist meine Schuld, keine Ausreden. Ich komme wieder, aber nicht als Schwergewicht. Das Gewicht muss runter.“

Ein guter Neujahrsvorsatz.