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Rampage geht Shogun aus dem Weg

Jon Jones war nur die zweite Wahl. "Rampage" lehnte Titelkampf gegen "Shogun" ab.

Wie bereits berichtet fällt Rashad Evans, der Pflichtherausforderer für UFC Halbschwergewichtschampion Mauricio "Shogun" Rua, aufgrund einer Knieverletzung für den geplanten Titelkampf am 19. März aus. Bei UFC 126 wurde nach Jon Jones Sieg über Ryan Bader überraschend bekannt gegeben, dass Jones nun der neue Titelherausforderer ist.

Nun legte "Shogun" Rua offen, dass Jones nicht die erste Wahl, sondern dass ursprünglich Quinton "Rampage" Jackson als Gegner vorgesehen war. "Die UFC hatte eine andere Wahl als Jones, nämlich Jackson, aber der hat den Kampf, aus welchem Grund auch immer, abgelehnt," so Rua.

Weshalb "Rampage" den Kampf abgelehnt hat, teilte er selbst in einem weiteren Interview mit. "Egal gegen wen, ich nehme keinen Kampf mit einer Vorbereitungszeit von nur vier Wochen an. Die Zeit würde vorne und hinten nicht reichen, schon gar nicht für einen Kampf der über fünf Runden geht."

Jackson schien erbost darüber, dass Rua seinen Namen ausgesprochen hatte: "Ich muss bei UFC 130 gegen (Thiago) Silva ran. Wenn ich den Rua-Kampf angenommen hätte, würde ich nur sechs Wochen haben um mich vorzubereiten. Rua und Dana (White) haben mich doch beim Event (UFC 126) gesehen! Ich wiege 250 Pfund (113Kg), müsste also 45 Pfund (20Kg) in drei oder vier Wochen verlieren um kampfbereit zu sein. Das ist doch Wahnsinn!"

Es wäre das zweite Aufeinandertreffen der Beiden gewesen, denn Rua und Jackson standen sich bereits 2005 bei der mittlerweile nicht mehr existenten japanischen Veranstaltung Pride gegenüber, wobei Jackson von Rua klar via TKO geschlagen wurde. "Diese Niederlage verfolgt mich immernoch, doch wenn wir den Rückkampf durchführen, dann will ich topfit sein. Damals ging ich verletzt in den Kampf. Ich glaube an einen Sieg, doch dafür muss ich nahe an meinen 100 Prozent sein."