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Quo Vadis, Rampage?

Sehen wir Quinton "Rampage" Jackson jemals wieder in der UFC? (Foto: ZUFFA LLC)

Auch nach dem Verlassen der weltweit größten MMA-Organisation klagt Quinton "Rampage" Jackson über die schlechte Behandlung seitens der UFC und macht erneut seinem Frust über Respektlosigkeit sowie niedrigen Gagenzahlungen Luft.

„Die UFC hat mich nicht richtig behandelt“, so Jackson im Interview mit MMA Heat. „Wie Sie mit mir umgegangen ist war einfach nicht korrekt und das hat mir ganz und gar nicht gefallen.“

Laut Dana White hat Jackson mit seinen Kämpfen in der UFC seit 2007 einen Umsatz von 15 Millionen US-Dollar generiert und zusätzlich noch einiges mit seiner Rolle als "B.A. Baracus" in dem Kinofilm "Das A-Team", und das in einer Zeit, in der er noch vertraglich der UFC unterstand.

„Fragt ihn wie viel Geld er mit ‚Das A Team‘ gemacht hat, anstatt im TUF-Finale zu kämpfen“, so UFC-Präsident Dana White gegenüber OC Weekly. „Und wenn Rampage sich fragt, warum er immer weniger Geld bekommen hat, braucht er wohl nur einen Blick auf seine Statistik zu werfen.“

White machte zudem deutlich, dass Jackson Ausstieg einfach dem ausgelaufenen Vertrag nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Jon Jones, Ryan Bader und Glover Teixeira geschuldet sei: „Rampage hat nicht gekündigt, er hat drei Kämpfe in Folge verloren und sein Vertrag wurde aufgelöst."

Jacksons Vorwürfe machen es derzeit fraglich, ob man in Zukunft mit einem UFC-Comeback rechnen kann. White hingegen nimmt es scheinbar gelassen: „Er ist ein Hitzkopf. Ich habe nichts Schlechtes über den Jungen zu sagen. Ich werde aber auch nicht an seine Tür klopfen, um ihn zurückzuholen. Sein Vertrag wurde allein aufgrund seiner Niederlagen aufgelöst, nicht aufgrund seiner großen Klappe.“

Wohin die Reise nun für den Amerikaner nach seiner Entlassung geht, bleibt vorerst abzuwarten. Jackson deutete eine mögliche Zukunft bei Bellator MMA an und erklärte zudem, dass er sich darauf freue mit seinem langjährigen Freund Muhammed „King Mo“ Lawal zu trainieren.

„Ich weiß zwar noch nicht sicher, wo ich als nächstes kämpfen werde, aber ich will irgendwohin, wo man mich respektiert und gut behandelt“, so Jackson.

Ob es nach potentiellen Siegen in anderen Organisationen eine UFC-Rückkehr geben könnte, bleibt abzuwarten. Sicher scheint jedoch nur, dass Jackson nach der letzten Niederlage gegen Teixeira auch weiterhin in den Ring oder den Käfig steigen möchte.

„Ich will meinen Fans mit einigen Siegen in Erinnerung bleiben“, so der frühere UFC-Champion. „Bis dahin höre ich nicht auf. Ich habe noch einige Jahre in mir.“