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ONE FC ändert die Regeln

Dass das derzeitige Regelwerk von ONE Fighting Championships in aktueller Form so nicht weiter bestehen kann, wurde spätestens bei der letzten Veranstaltung im Kampf zwischen Tim Sylvia und Andrei Arlovski klar. Wie die südostasiatische MMA-Organisation nun via Twitter verkündete, sind Soccerkicks ab sofort zu jeder Zeit erlaubt, wie es damals bei PRIDE FC der Fall war.

Bislang durften bei ONE FC Soccerkicks nur dann verwendet werden, wenn der Ringrichter diese, abhängig von der Situation des Gegners, während des Kampfes genehmigte.

Im Kampf zwischen Arlovski und Sylvia gab der Ringrichter die Angriffsart nicht frei. Trotzdem ging Arlovski mit Soccerkicks auf seinen Gegner los, woraufhin der Kampf als No Contest gewertet wurde. Auch im Kampf zwischen Roger Huerta und Zorobabel Moreira ging es kontrovers zu. Obwohl der Ringrichter einen Soccerkick deutlich untersagte, trat Moreira zu und knockte Huerta damit aus. Zukünftig wird sich der Ringrichter in solch einer Situation nicht mehr einmischen.

Soccerkicks gelten als besonders brutale Angriffsart im MMA-Sport und wurden daher aus fast allen Regelwerken der einzelnen Organisationen verbannt.